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STEREO GUIDE – Das HiFi-Magazin
Home » HiFi » Soundbars » Bose Smart Soundbar 600 im Test
Soundbars

Bose Smart Soundbar 600 im Test

Macht richtig Bass, aber nicht zu laut: Diese Soundbar mag auch der Nachbar
Stefan SchickedanzStefan Schickedanz17. April 2023
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Bose Smart Soundbar 600 im Test: Die Dolby-Atmos-Soundbar auf einem Lowboard unetr einem Flatscreen.
Dolby Atmos ohne Aufsehen: Bose Smart Soundbar 600 findet unauffällig Platz auf einem Lowboard unter einem Flatscreen. (Foto: Stefan Schickedanz)

STEREO GUIDE Testurteil

87%
87%

Die Bose Smart Soundbar 600 beherrscht Dolby Atmos. Im Test zeigte sie viele Stärken. Nur der 3D-Sound blieb hinter den Erwartungen zurück.

Vorteile
  1. ausgewogene Klangabstimmung mit guter Sprachverständlichkeit, feinen Höhen und sattem Bass
  2. über App und Infrarot-Fernbedienung und HDMI-eArc steuerbar
  3. Bluetooth-Konnektivität, Subwoofer-Ausgang und Möglichkeit für drahtlose Rear-Speaker
Nachteile
  1. 3D-Effekt von Dolby Atmos kaum wahrnehmbar
  2. Bass-Bschneidung bei gehobener Abhör-Lautstärke lässt Klang schrill erscheinen
  3. keine Analog-Eingänge
  • Klang: Natürlichkeit / Transparenz
    8.2
  • Klang: Bass / Dynamik
    8.1
  • Klang: Räumlichkeit
    8.2
  • Praxis / Connectivity
    9.5
  • Preis/Leistung
    9.5
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Dass Bose in einem innovativen Segment als Preisbrecher fungiert, erlebt man als Tester auch nicht oft. Doch im Falle der Soundbars mit Dolby-Atmos-Integration ist das tatsächlich der Fall. Während die Konkurrenz in der Klasse unter 600 Euro gerade einmal virtuelles Atmos und ein bißchen Stereo-Basisbreiten-Erweiterung beherrscht, ist die Bose Smart Soundbar 600 mit echten Upfiring-Speakern und drei diskreten Kanälen vorne und an beiden Seiten ausgestattet. Doch nicht nur das: Passende Rear-Speaker* (Bose Surround Speaker 700*) und Subwoofer – Bose Bass Module 700* oder Bose Bass Module 500* – dazu kaufen und drahtlos verbinden. Dann steigt allerdings der Preis von günstigen 550 Euro auf rund das Dreifache. Dafür bekommt man schon ein ebenso vollwertig ausgestattetes JBL Bar 1300 Set, was wir zuletzt im Test hatten. Wir testen die Bose Soundbar deshalb erst einmal als Onebox-System.

Doch die Bose-Bar spielt im Vergleich eine weitere Stärke aus: Sie ist für eine Atmos Soundbar mit diskreten immersiven Kanälen außerordentlich kompakt und flach. Keine 70 Zentimeter ragt sie in die Breite und gerade einmal 5,5 Zentimeter in die Höhe. Unauffälliger geht es auf einem Designer-Lowboard vor dem an der Wand montierten TV nicht.

So funktionieren die fünf Kanäle der Bose Smart Soundbar 600

Dort steht sie auch akustisch ideal, denn sowohl zur Seite als auch nach oben wollen die einzelnen Schallwandler etwas Luft zur Entfaltung haben. Bose bietet aber auch eine Wandhalterung* for die Smart Soundbar 600 an. Für diese Verwendung haben die Entwickler in der Bose Music App, auf die wir unten noch ausführlicher zu sprechen kommen, eine spezielle Entzerrung eingebaut. Und die sollte dann unbedingt aktiviert werden.

Insgesamt fünf aktive, einzeln angesteuerte Schallwandler verbergen sich im Inneren der kompakten Bar. Zwei annähernd ovale Breitband-Lautsprecher strahlen nach links und rechts zu den Seiten. Sie sollen damit auch bei Musik für eine angemessene Raumdarstellung sorgen. Ein zusätzlicher, kleinerer Hochtöner zielt genau aus der Mitte der Soundbar auf den Hörer und verbessert sowohl Stimmverständlichkeit und die Ortung der auf dem Flatscreen stattfindenden Dialoge.

Zwei weitere Breitbänder sitzen oben auf dem Gehäuse, hinter einem demonstrativen Gitter nach oben gerichtet. Die sollen im Indirekt-Betrieb für den Atmos-Sound sorgen. Über die Watt-Zahlen der fünf integrierten Endstufen schweigt sich Bose beim Soundbar 600 wie üblich aus. Aber solche verkaufsfördernd herausgestellten Leistungsangaben sind auch für normale Nutzer irrelevant.

Der Traum vom Raum: Aus Stereo entsteht Truespace

Wird Stereo- oder normales Surround-Material zugespielt, sorgt ein Bose-eigener Blowup-Algorithmus für das Erzeugen eines Atmos-ähnlichen 3D-Soundfelds. Bose nennt das Truespace, und wir sind besonders gespannt, was es mit Stereo-Musik im Hörtest an Raumabbildung zu erzeugen vermag.

Zwei sehr lange, gewundene Bassreflexkanäle sollen der Bose Soundbar 600 auch ohne Subwoofer-Unterstützung überzeugenden Tiefgang verleihen. Sie enden hinten am Gehäuse, weshalb wir wirklich in alle Richtungen um die Bar herum ein wenig Abstand empfehlen würden.

Bose Smart Soundbar 600 im Test
Unter dem Grill auf der Oberseite der Bose Smart Soundbar 600 verbergen sich die beiden Breitband-Lautsprecher für die Atmos-Höhen-Kanäle. (Foto: Stefan Schickedanz)
Bose Smart Soundbar 600 Testbericht
Das Anschlussfeld auf der Rückseite hält einen HDMI-eARC-Anschluss bereit, aber keine Eingänge für analoge Audio-Signale. (Foto: Stefan Schickedanz)

Anschlüsse und Codecs

Auch bei der Konnektivität gibt sich die Bose Soundbar 600 erstaunlich modern: Über den HDMI-eARC Anschluss kommuniziert sie mit dem Fernseher und decodiert neben Dolby Digital auch Dolby Atmos, Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus als Streams, die von dort kommen.

Zusätzlich gibt es einen optischen Digital-Eingang für Streamer, CD-Player und ältere Fernseher. Allerdings hält die Bose-Soundbar keinen analogen Eingang bereit. Die beiden Klinkenbuchsen sind für einen externen Infrarot-Befehls-Empfänger und als Subwoofer-Anschluss reserviert.

Immerhin lässt sich die Soundbar 600 problemlos via WLAN ins heimische Netzwerk einbinden und versteht alle wichtigen drahtlosen Streaming-Protokolle: Neben Airplay 2 und Spotify Connect auch Google Chromecast und Bluetooth 4.2. Amazon Alexa lässt sich zur Sprachsteuerung mit der Bose Bar benutzen, sofern man ein ein entsprechendes Konto besitzt und in der Bose-App mit dem Heimkino-Lautsprecher verknüpft.

Alexa verlässt sich auf ein Bose-eigenes Array von mehrere Mikrofonen, das die Sprachverständlichkeit verbessern soll. Über die Bose Voice4Video-Funktion lässt sich sogar das angeschlossene TV-Gerät oder die Settopbox durch Sprachbefehle in den wichtigsten Grundfunktionen steuern. Die Nutzung des Google Assistant ist ebenfalls möglich, allerdings nur bei Einbindung eines entsprechenden smarten Google-Devices im Netzwerk.

Test: Screenshot der Bose Music App.
Mit der Bose Music App lässt sich der Bose Smart Soundbar 600 in Multiroom-Systeme einbinden. (Foto: Raphael Vogt)
Bose Soundbar 600 in der Praxis: Screenshot der Klangeinstellungen in der Bose Music App.
Klangeinstellungen in der Bose Music App. (Foto: Raphael Vogt)
Review: Bose Smart Soundbar 600 mit Dolby Atmos
Die mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung erwies sich im Praxis-Test für häufig benötigte Funktionen wie Lautstärkeregelung als praktischer als die Bose Music App. (Foto: Stefan Schickedanz)

Fernbedienung oder App?

Auch bei der Steuerung gewährt Bose dem Nutzer Wahlfreiheit. Eine Infrarot-Fernbedienung liegt dem Soundbar bei. Mit ihr lassen sich zwar nur mit den Grundfunktionen wie Lautstärke, Mute und Quellenwahl regeln. Sie tut aber als Ersatz für die App oder die HDMI-ARC-Steuerung mit der Fernbedienung des angeschlossenen Flatscreen-TVs absolut ihren Dienst.

Beim Bluetooth Betrieb kann die kleine Scheckkarten-Fernbedienung sogar eine einfache Wiedergabesteuerung der drahtlos verbundenen Tonquelle übernehmen. Die allerwichtigsten Funktionen kann man allerdings auch auf den Touch-Flächen an der Soundbar selbst einstellen. Schade nur: Die kleinen LEDs zum visuellen Feedback lassen sich aber leider nicht aus vielen Blickwinkeln erkennen. Und selbst, wenn man in der Direkten Draufsicht von vorne einen Blick erhascht, bleiben ohne Bedienungsanleitung Fragezeichen, was einem der TV-Lautsprecher damit sagen möchte?

Praxisgerechte App für einfache Anpassung der Soundbar

Das Nutzerhandbuch hat Bose immerhin schlauerweise direkt in die zugehörige App integriert. Die kostenlose, aber nur mit Registrierung beim Hersteller verwendbare Bose Music App für iOS und Android kennen wir schon von diversen anderen Produkten. Interessant erscheint sie vor allem wegen ihrer Gruppierungs-Funktion namens SimpleSync. Mit der kann man die Soundbar 600 mit Bluetooth-Lautsprechern von Bose recht unkompliziert in eine Art einfache Multiroom-Umgebung einbinden. Allerdings geben dann alle gruppierten Bluetooth-Boxen wie bei PartyBoost von JBL oder der Stapel-Funktion von Marshall synchron die gleiche Musik wieder. Wer richtiges Multiroom-Audio mit unterschiedlicher Musik in verschiedenen Räumen erwartet, muss mit der Music App über WLAN verschiedene Hörzonen einrichten und ansteuern.

Bei der Smart Soundbar 600 übernimmt die App ganz zu Anfang zentrale Rolle: Ohne initiale Einrichtung über die App lässt sie sich nämlich keinen Mucks entlocken. Die App stellt auch nützliche Funktionen zur akustischen Anpassung an die jeweilige Anwendung bereit. Neben der bereits erwähnten Wand-EQ-Funktion für die Wandaufhängung und wandnahe Aufstellung gibt es noch Bass- und Höhenregler. Letztere sollte man nicht mit dem Regler für den „Höhe Kanal“ verwechseln. Denn der passt den Pegel der nach oben gerichteten Effekt-Lautsprecher der Height-Kanäle von Dolby Atmos an. Was Zeitverzögerungen zwischen Bild und Ton betrifft, gibt es hier eine Funktion zur Lippensynchronisierung.

So viel Atmos macht die Bose Smart Soundbar 600

Wenn man Atmos mit Atmosphäre gleichsetzt, dann erledigt die Bose-Bar einen guten Job. Schon beim initialen Check mit einer Stimme, die zwischen den einzelnen Kanälen hin- und her wechselt, zeigte sich: Eine breite Klangbühne, die auf jeder Seite ein gutes Stück über die Begrenzungen der knapp 70 cm breiten Soundbar hinaus geht, gelingt sehr überzeugend. Aber von einem greifbaren Höhenunterschied in der Abbildung können wir genauso wenig berichten wie von einer Hinten-Ortung der Surround-Kanäle.

Wer kommt eher ans Limit? Der Nachbar und die Soundbar?

Immerhin löste sich der Klang dann auch im ersten Durchgang mit Musik-Aufnahmen in Stereo sehr gut vom unscheinbaren schwarzen Gehäuse des TV-Sound-Systems. Tonal folgt die Smart Soundbar 600 der Linie des Hauses: Stimmen klangen körperhaft und klar artikuliert, die Höhen fügten sich harmonisch und unspektakulär ein. Die Bässe beeindruckten für die Größe des Lautsprechers – zumindest bei Zimmerlautstärke. Wer es mit Aufdrehen übertreibt, was aber in normalen Wohnhäusern auch gleichzeitig zu Problemen mit den Nachbarn führen dürfte, bringt diese wohldosierte Balance aber gehörig durcheinander. Der DSP-Chip im Inneren der Smart Soundbar begrenzt dann den Bass soweit, bis es bei Drums nur noch „Plopp“ statt „Wumms“ macht. Die ganze Klangbalance kippt dann ins Aggressive mit spitzer Stimmwiedergabe.

Natürlich stellt ein großer, wenn auch akustisch optimierter Hörraum wie beim geschätzten LowBeats-Kollegen Raphael Vogt für eine Bar wie die Bose sicherlich den Worst Case dar, was Größe betrifft – und gleichzeitig den Best Case, was Freiheit zum Aufdrehen nach Belieben. Wer sich innerhalb der Grenzen des für normale Menschen in normalen Wohnräumen bewegt, dürfte gerade auch vom Volumen und dem Tiefgang der Basswiedergabe verblüfft sein. Auch die Feinheit und Auflösung der Obertöne, wie etwa von Becken braucht sich für den moderaten Preis der Soundbar 600 nicht zu verstecken. So machte speziell Rockmusik mit akustischen Schlagzeug richtig Spaß, zumal auch der Punch der Bassdrum stimmte.

Film-Fun fürs Wohnzimmer

In der Filmwiedergabe stößt man sicher schneller an die Limits des kompakten Bose-Sound-Systems. Wer es markerschütternd mag, dürfte schon bei der mit fetten Synthesizer-Bässen unterlegten Titelsequenz des neuen Top-Gun-Aufgusses in Gedanken die Kosten einer Subwoofer-Erweiterung abwägen. Doch zur Aufwertung eines Flatscreen-Sounds bei Zimmerlautstärke macht die Bose-Lösung einen guten Job.

Das eigenwillige Konzept mit einem zentralen Hochtöner und den zur Seite abstrahlenden Breitband-Chassis führt allerdings zu einer Eigenart, die aber abgesehen von sensiblen Tester-Ohren sicher nur nicht allen Nutzern auffallen dürfte: Dialoge auf der Mitte der Bildfläche – sprich aus dem Center – klingen direkter, schärfer fokussiert und besser ortbar als die diffuse Klangwolke außen herum.

Die Ortung von Phantom-Schallquellen von Oben oder hinter den Sitzen bleibt der Bose auch bei der Wiedergabe von Filmen und Musikstücken in Dolby Atmos schuldig. Der Eindruck mit der, von Kollegen Vogt vorgehaltenen Kanal-Test-Disc bestätigt sich also wie zu erwarten auch in der Praxis. Die Vielzahl der Kanäle und die trickreichen Raumklang-Algorithmen von Bose schaffen es aber immerhin, die vergleichbar geringen Abmessungen des Soundbar-Gehäuses zu kaschieren. Dass der Smart Soundbar 600 dabei wenig Transparenz durch automatische Wahl der Tonformate gewährt und sich von aufmerksamen Zuhörern auch mal beim Pumpen in der Dynamik erwischen lässt, ist ein Kollateralschaden, den ein solches Konzept mit sich bringt.

Test-Fazit und Alternativen zur Bose Smart Soundbar 600

Im erlauchten Kreis der Smart-Soundbars mit Sprachsteuerung und Dolby-Atmos-Wiedergabe lanciert Bose mit dem 600er ein regelrechtes Sonderangebot. Die Vorzüge sind beachtliche Simplizität in der Benutzung trotz der ansich komplexen Funktionen und der Format-Vielfalt. Der Aufpreis zum beliebten Bose Solo 5 TV Sound System lohnt sich für jeden einigermaßen ambitionierten Nutzer schon allein wegen der viel größeren Anschluss- und Erweiterungsmöglichkeiten. Von der Atmos-Unterstützung sollte man sich aber wie schon beim im gleichen Preisbereich angesiedelten Sonos Beam 2 nicht zu viel versprechen. Ob 2D- oder 3D-Ton macht praktisch keinen Unterschied in der weiträumigen, aber diffusen Abbildung. Insofern sollte man sich auch nicht davon abschrecken lassen, dass die Bose Smart Soundbar 600 nicht das DTS:X-Format unterstützt.

Technische Daten Bose Smart Soundbar 600

  • Preisempfehlung des Herstellers: 550 Euro
  • Abmessungen (B x H x T):  69,5 x 5,6 x 10,4 cm
  • Gewicht: 3,1 kg
  • Besonderheiten: HDMI-eARC, Dolby Atmos mit diskreten Höhen-Lautsprechern, Chromecast, Alexa Built-in, unterstützt die Formate Dolby Atmos, Dolby Digital, Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus
  • Mehr unter www.bose.de
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Der Chefredakteur von STEREO GUIDE testet seit über drei Jahrzehnten als HiFi-Experte für Print- und Online-Magazine wie AUDIO, stereoplay, LowBeats oder FAZ Kaufkompass. Neben gepflegter Musikwiedergabe mag er schnelle Autos – gerne auch Oldtimer – mit sattem Sound. Über dieses Thema berichtet er ebenfalls regelmäßig, nicht zuletzt auf dieser Plattform.

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