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STEREO GUIDE – Das HiFi-Magazin
Home » HiFi » WLAN-Stereo-Boxen » Econik Six mit AMT von Mundorf im Test
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Econik Six mit AMT von Mundorf im Test

Große Transformation – AMT statt Kalotte: Was bringt der flinke Folien-Wandler?
Stefan SchickedanzStefan Schickedanz28. Februar 2025
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Econik Six mit Mundorf-AMT Vergleichstext mit der Kalotten-Version
Die Econik Six mit Mundorf-AMT )links) im Vergleichstext mit der Kalotten-Version. (Foto: Stefan Schickedanz)

STEREO GUIDE Testurteil

95%
95%
Highlight

Die Econik Six erklimmt mit AMT statt mit SEAS-Kalotte ein neues Klang-Level. Nach dem Vergleich mit der nach unserem Test im letzten Jahr verbesserten Standard-Version können wir eindeutig sagen: Die Mehrausgabe beim Kauf oder die Investition in die Nachrüstung vorhandener Lautsprecher lohnt sich wirklich.

Vorteile
  1. Herausragende Feinzeichnung und Auflösung
  2. Exzellente Abbildungspräzision
  3. Für die Größe außergewöhnliche Basswiedergabe
  4. Bass-Einmessung und Klang-Presets
Nachteile
  1. Drahtlos-Betrieb nur mit Hub
  • Natürlichkeit / Transparenz
    9.5
  • Bass / Dynamik
    9.4
  • Räumliche Abbildung
    9.6
  • Praxis / Connectivity
    9.5
  • Preis/Leistung
    9.4

Vor einem Jahr hatten wir die Econik Six im Test (hier geht es zum Bericht) und waren sehr angetan von den aktiven Kompakt-Lautsprechern aus deutscher Produktion. Doch es gab einen kleinen Kritikpunkt: Stimmen klangen in der oberen Präsenz eine Spur zu prägnant. Doch es gab auch damals schon doppelte Hoffnung auf eine neue Stufe der Perfektion. Zum einen ermöglicht das auf drahtlosen Basis-Technologie von WISA (Wireless Speaker and Audio), sehr smart umgesetzte Konzept das Aufspielen verschiedener Abstimmungs-Kurven über einen USB-Stick.

Sollte das von Jens Hörmann und Berthold Daubner gegründete und geführte Unternehmen HiFi Pilot sich die Kritik zu Her(t)zen nehmen, hätte man also eine andere Abstimmung nachschieben können. Doch das wäre nur der kleine Dienstweg gewesen. Die beiden Eisinger Entrepreneure hatten nämlich schon damals eine Bazooka in Vorbereitung: Ein Air Motion Transformer (AMT) von Mundorf, der sich sogar nachrüsten lässt. Genau das war auch der Grund, dass noch einige Zeit ins Land ging, bis die Nachrüst-Option und die neue AMT-Variante der Econik Six in den Verkauf ging.

Folie hält die Econik Six weiterhin frisch

Doch seit kurzem sind die beiden HiFi Piloten fertig mit der Entwicklung und erfreuen sich bereits guter Nachfrage nach dem für 600 Euro angebotenen Upgrade. Der Preis beinhaltet auch kleine Modifikationen durch Fräsungen an den Einbauöffnung in den hochwertig verarbeiteten, im Erzgebirge gefertigten MDF-Gehäusen. Dafür müssen die beiden Aktiv-Boxen zum Hersteller eingeschickt werden. Ein guter Grund, ganz persönlich am Firmensitz in Eisingen vorbei zu schauen, um den Vergleich Alt gegen Neu zu machen und sich gleich noch einen Eindruck von dem aufstrebenden Unternehmen zu machen. Ein Unternehmen vor den Toren Stuttgarts, das bald aus einem angemieteten Firmengebäude in den Neubau in der Region umzieht. Auch darin spiegelt sich der Aufstieg des HiFi-Vertriebs und seiner Flaggschiff-Marke Econik Speakers.

Econik Six mit Mundorf-AMT im Test
Der wieselflinke, federleichte Air Motion Transformer von Mundorf soll der Econik Six frischen Wind verleihen. (Foto: Stefan Schickedanz)

Die Econik Six lässt sich auch mit AMT weiterhin als 2,5- oder 3-Wege-Lautsprecher verwenden. Der Mundorf Folienwandler bekam im Zuge der Adaption an die Schallwand-Aussparung für die Seidenkalotte von SEAS mit 2,5 Zentimetern Membrandurchmesser eine runde Montageplatte. Darunter in der Schallwand findet sich ein Tief-Mitteltöner aus der SEAS-Prestige-Serie mit 16,5 Zentimetern Durchmesser. Zusätzlich zum vorderen Tief-Mittelton-Konus arbeitet auf der Rückseite des Gehäuses ein weiterer, identischer 6,5-Zoll-Tieftöner.

Messraum von Econik Speakers
Hier werden die Econik Speaker im eigenen Haus gemessen. (Foto: Stefan Schickedanz)

Die Econik Six setzt auf Rückenwind

Wie das Audiosignal zwischen den beiden Konustreibern verteilt wird, lässt sich vom Nutzer nicht aktiv per Schalter oder App steuern, sondern erfolgt indirekt über die Wahl des jeweiligen Presets. Alle Klangvoreinstellungen sind standardmäßig auf 2,5-Kanal-Betrieb ausgelegt; für besonders feine Stimmenwiedergabe steht jedoch ein spezielles Preset zur Verfügung, das den Lautsprecher auf echten 3-Wege-Betrieb umschaltet. Die DSP-gesteuerte Frequenzweiche wurde zudem so optimiert, dass sie per Phasenverschiebung eine Korrektur der Einbauorte vornimmt. Gleichzeitig sorgt eine dynamische Bassanhebung dafür, dass auch bei niedrigen Lautstärken ein kraftvolles und volles Klangbild erhalten bleibt.

Im Zuge der Weiterentwicklung floss in die Econik Six auch viel an Feedback ein. Inzwischen favorisiert man im Hause HiFiPilot die 3-Wege-Lösung, weil sich der vordere Seas-Konus dann voll auf den Stimmbereich konzentrieren kann und sich damit elegant der negativen Einflüsse von Überlagerungen und Intermodulationsverzerrungen entledigt, bei dem die großen Membran-Auslenkungen im Bass die Mitten beeinflussen.

Wie schon die weiterhin erhältliche Version mit Kalotten-Hochtöner basiert auch die neue AMT-Ausführung der Econik Six auf der bewährten WISA-Plattform. Mit dieser drahtlosen Technologie habe ich bereits mehrfach positive Erfahrungen gesammelt, unter anderem beim Test der Piega Premium 301 Wireless Gen. 2, die denselben Stereo-Hub von Platin Audio aus Dänemark verwenden. Auch die Mission LX Connect setzt auf diesen von der WiSA Alliance geförderten drahtlosen, für Surround-Ton geeigneten Übertragungsstandard.

Econik Six mit Mundorf-AMT von hinten
Auf der Rückseite der Econik Six mit Mundorf-AMT kann man am WISA-Modul jedem Lautsprecher seinen Platz im Audio-System zuteilen. (Foto: Stefan Schickedanz)

WISA Entscheidung

Bei kabellosen Lautsprechern auf WISA-Basis überzeugen das durchdachte Konzept, die Klangqualität und der Bedienkomfort. Obwohl mancher Nutzer, der ausschließlich drahtloses Streaming bevorzugt, das kompakte Stereo-Hub möglicherweise als unnötigen Zwischenschritt empfinden könnte, bietet es enorme Vorteile für anspruchsvolle Musikliebhaber. Besonders beim Econik Six, der selbst nur über einen symmetrischen XLR-Anschluss verfügt, ist der Hub eine wertvolle Ergänzung. Diese kleine, unauffällige Blackbox, einzeln für 700 Euro oder im Paket günstiger für 300 Euro Aufpreis erhältlich, ermöglicht kurze Signalwege und vermeidet lästigen Kabelsalat an den Boxen. Bis zu acht Lautsprecher lassen sich damit drahtlos mit hochwertigem 2-Kanal-Ton versorgen.

Jede Econik Six benötigt für ihren Betrieb nur ein Stromkabel. Das Audiosignal überträgt der Hub drahtlos in einer Hi-Res-Qualität von bis zu 24 Bit/96 kHz über die WISA-Funkstrecke. Noch umfangreicher ist das Angebot beim Surround Hub X, der sogar 7.1- oder 5.1.2-Kanal-Betrieb drahtlos ermöglicht. Hier können Lautsprecher wie die Econik Four (als Rears) und der Econik Seven (als Center) problemlos integriert werden.

Anschlussseitig zeigt sich der Sender/Vorverstärker äußerst vielseitig: Er besitzt drei optische Toslink-Digitalanschlüsse, einen koaxialen S/PDIF, analoge Cinch- und 3,5-mm-Klinkeneingänge sowie einen USB-B-Port zur Verbindung mit einem Computer. Als Highlight bietet es sogar HDMI-ARC zur unkomplizierten Wiedergabe des TV-Tons. Hinzu kommen drahtlose Schnittstellen wie AirPlay 2 und Bluetooth 5.2 sowie WLAN zur Integration ins Heimnetzwerk.

Econik Six mit AMT im Test: Stereo-Hub von vorne
Das Stereo-Hub von Platin für die Econik Six kostet im Bundle mit den Boxen 300 Euro. (Foto: Econik)
Econik Six mit Air Motion Transformer Test: Stereo-Hub von hinten
Das Stereo-Hub hat sogar einen HDMI-ARC-Anschluss für TV-Geräte. (Foto: Econik/Stereo Guide)

Konnektivität nach Maß

Diese umfangreichen Anschlussmöglichkeiten bietet zwar auch der WISA-Hub von Buchardt Audio, einer weiteren Marke im Vertrieb von HiFi Pilot. Die dänischen Lautsprecher-Spezialisten konzentrieren sich allerdings rein auf Stereowiedergabe, was regelmäßig zu Kundenfragen bezüglich fehlender Center-Speaker führte. Aus dieser Nachfrage entstand schließlich die Marke Econik Speakers. Jens Hörmann erinnert sich daran, dass man im Zuge der eigenen Lautsprecherentwicklung zahlreiche Ideen sammelte, wie sich die Lautsprecher weiter verbessern ließen.

Einer dieser Verbesserungsbereiche waren die eingesetzten Chassis. Econik wählte Treiber mit stärkeren Antrieben und besseren technischen Daten. So erklärt sich auch das deutlich höhere Gewicht der Econik Six (12,1 kg) im Vergleich zur vergleichbar großen Buchardt A500 (6,5 kg). Außerdem wurden die Gehäuse optimiert, erhielten dickere Wände, zusätzliche Verstrebungen und etwas mehr Innenvolumen. Diese Maßnahmen erhöhen die Resonanzarmut, reduzieren Klangverfärbungen und schaffen optimale akustische Bedingungen für die Tieftöner.

Econik Six mit Mundorf-AMT im Test
Ein Adapter-Ring schaft kompatibilität zum bestehenden lautsprecher-Gehäuse für den AMT-Einbau.. (Foto: Stefan Schickedanz)
Econik Six mit Mundorf-AMT im Test
Die Gehäuse der Econik Six kommen aus dem Erzgebirge. (Foto: Stefan Schickedanz)

Smarte Lösung: DSP-Equalizer-Presets zum Aufspielen

Darüber hinaus investierte Econik in ein eigenes Klangtuning der integrierten DSP-Presets, ein Feature, das ursprünglich von Buchardt eingeführt wurde. Diese Klangprofile bieten verschiedene Abstimmungen, etwa für wandnahe Aufstellung, brillante Höhen, sanftere Klangfarben oder eine spezielle 3-Wege-Stimmoptimierung. Die Presets können unkompliziert von der Econik-Webseite heruntergeladen, auf einen USB-Stick übertragen und direkt an die Lautsprecher aufgespielt werden. Dies mag zwar etwas umständlicher wirken als die direkte Wahl per App, funktionierte im Praxistest jedoch einfach und zuverlässig.

Die Einrichtung der Lautsprecher erfordert zwar mehrere Schritte, ist dank hervorragender Video-Anleitungen auf der Econik-Webseite aber auch für Laien problemlos durchführbar. Jens Hörmann erläutert dabei jeden Schritt klar verständlich, was selbst den großen Herstellern ein Vorbild sein könnte. So entfällt die mühsame Suche in Bedienungsanleitungen und PDF-Dokumenten.

Zur Steuerung dient eine Funkfernbedienung, die im Gegensatz zu Infrarot-Fernbedienungen keine direkte Sichtverbindung benötigt und per LED-Rückmeldung Informationen wie die Lautstärke wiedergibt. Die Lautsprecher müssen einzeln am Hub angemeldet werden und erhalten per Schalter eine definierte Position im System. Die Verbindung ins Heimnetz erfolgt unkompliziert über die Google Home App, die zudem Multiroom-Funktionalitäten bietet und Hörzonen im Haus verwalten kann.

Google Home App mit Econik Six mit AMT und WISA Hub
Die Google Home App wird zur Einrichtung des WISA-Hubs der Econik Six benötigt. (Screenshots: Stefan Schickedanz)
Google Home App mit Econik Six mit AMT und WISA Hub
Mit der Econik App lässt sich die Six sogar im Bass einmessen. (Screenshot: Econik)

Econik App mit smarten Funktionen

Eine weitere Stärke ist die kostenlose Econik-App für iOS und Android, die speziell für die klangliche Feinabstimmung im Bassbereich entwickelt wurde. Dabei kommen Apple-User ausnahmsweise mal günstig weg: Über das Mikrofon des iPhones und die Wiedergabe eines Rosa Rauschens analysiert die App die Raumakustik und korrigiert Raummoden effektiv. Android-Nutzer können alternativ ein separates Messmikrofon erwerben. Die Kombination aus Raumkorrektur und wählbaren Klang-Presets macht es möglich, die Lautsprecher ideal auf den eigenen Raum und Hörgeschmack abzustimmen.

Insgesamt überzeugt das Konzept der Econik Six durch durchdachte Details, einfache Bedienbarkeit nach erfolgreicher Einrichtung und herausragende Klangqualität. Es zeigt, dass WISA-basierte Systeme für anspruchsvolle Audiophile tatsächlich eine ernstzunehmende Alternative zu traditionellen kabelgebundenen Anlagen bieten können.

Berthold Daubner und Jens Hörmann von Econik Speakers mit der Econik Six mit AMT
Berthold Daubner (v.l.) und Jens Hörmann von Econik Speakers mit der Econik Six mit AMT (rechts) und dem Standard-Modell mit SEAS-Kalotte. (Foto: Stefan Schickedanz)

Hörvergleich: Bringt der AMT der Econik Six einen Klanggewinn?

Im Hörraum von HiFi Pilot in Eisingen fanden wir die idealen Wohnraumbedingen für einen Hörvergleich zwischen der bisherigen Econik Six mit SEAS-Kalotte und der neuen Variante Econik Six mit AMT. Zunächst lief die bisherige Version als unser Anker, um wieder alle Klangeigenschaften in Erinnerung zu rufen und zu schauen, wie der bekannte Lautsprecher unter anderen Bedingungen klingen würde. Dabei bot er die hervorragende, plastische und scharf umrissene Abbildung wie im Test, der seinerzeit im Hörraum von LowBeats stattfand. Doch mit dem verbesserten Grund-Setup war jegliche Schärfe in den Mitten überkommen. Es ergab sich ein vorbildlich ausgewogenes Klangbild mit einer stabilen räumlichen Bühnendarstellung und einem satten, wohldosierten Bassfundament.

Vor dem Hintergrund jener fortgeschrittenen Reife des Basis-Modells konnten die beiden Econik Six mit AMT nicht mit größerer Homogenität punkten. Gegenüber der vor einem Jahr getesteten Variante mit der alten Klangabstimmung wäre das zweifellos ein Trumpf gewesen, denn die Ausgewogenheit der neuen Econik ist perfekt gelungen. Das Mundorf-Bändchen fügte sich nahtlos ins Klanggeschehen ein und spielte nicht nur tonal, sondern auch vom Timing perfekt mit den beiden Konus-Chassis zusammen. Auch wenn das neue Equalizing der bisherigen Econik Six eine hohes Maß an Homogenität sicherte, konnte die Neue mit ihrem schwerelos agierenden Air Motion Transformer eine Schippe drauflegen. Und zwar nicht nur, wie erwartet, mit einem Plus an Auflösung im Hochtonbereich, Luftigkeit und Transparenz. Mit Aufnahmen wie „Between Two Points“ (David Gilmour, „Luck And Strange“) von der STEREO GUIDE Qobuz-Playlist „Audiophile Voices“ ließ sich auch ein Zuwachs in Sachen Flair verzeichnen.

Für den Hörtest: STEREO GUIDE Audiophile Voices, die Playlist auf Qobuz

Die Stimme des Pink-Floyd-Gitarristen klang authentischer, nuancierter und strahlte einfach noch stärker als mit der Hochton-Kalotte. Diese Steigerung, die geeignet ist, bei seiner bevorzugten Musik noch mehr Gänsehaut zu bereiten, wurde nicht durch eine Höhenbetonung oder gar Schärfe erkauft. Sie ging einher mit einer vorbildlichen Seidigkeit und zeugte vom hohen Feinschliff bei der rundum gelungenen Integration des Bändchen-Hochtöners, der viel mehr Feinheiten ans Licht brachte.

Dazu zählten neben Choreffekten zur Unterstützung der Stimme etwa das Ausklingen von Saiteninstrumenten wie beim besagten Album von David Gilmour oder das Anblaßgeräusch der Trompete von Till Brönner auf dem Track „Till Tomorrow“ von Yello. Dieser Titel von der STEREO GUIDE Playlist „Extreme Bass Tracks“ zeigte auch exemplarisch, zu welchem Drive dieser aktive Regal-Lautsprecher fähig ist. Das Zusammenspiel von Bändchen und Konus gelang nahtlos und entfesselte einen ungeheuren Drive, der unterstreicht, dass man für normale Wohnzimmer auch als spass-betonter Hörer keine großen Standboxen und Stapel von Elektronik-Komponenten auffahren muss. Hier reichten zwei kompakte Boxen, die über das WISA-Hub via Apple AirPlay 2 drahtlos vom iPad mit hochauflösender Musik vom Streaming-Dienst Qobuz versorgt wurden.

Eine für alle

„Till Tomorrow“ bewies auch, dass das Thema Bass-Wiedergabe sich mit der Econik Six überzeugend abdecken lässt. Doch nicht nur die Spass- beziehungsweise Bass-Kriterien ließen sich mit der Econik Six und ihrem AMT überzeugend abdecken. Auch audiophile Erwartungen an die Stabilität und Breite der Hörbühne wurden erfüllt. So lässt sich mit der Regal-Box eine große Bandbreite beim Musikspektrum bedienen. All das kam etwa bei „Sing It Back“ von Moloko zusammen, wo sich die Spannung langsam aufbaute und straffe, sonore Synthie-Drums mit feinen Hi-Hats sich auf einer breiten Bühne ausbreiteten und die Stimme perfekt untermalten.

Econik Six mit AMT: Fazit und Alternativen

Die Econik Six ist ein gelungenes Beispiel für eine gelungene Organtransplantion. Mit dem auch für alle Besitzer des bisherigen Modells zu einem fairen Preis angebotene AMT-Upgrade macht die auch von der Konnektivität und den Einstellmöglichgkeiten rundum gelungene kompakte Aktiv-Box noch einmal einen deutlichen Schritt nach vorne. Sie bietet noch mehr Drive und vor allem Authentizität, Auflösung und audiophilen Schmelz als bisher.

Das macht die Econik Six zu einer ausgesprochen attraktiven Alternative zu den Angeboten der etablierten Marken wie der Canton Smart Vento 3 S2 oder der Nubert nuZeo 4, denen sie auch eine große Auswahl an ausgesprochen hochwertig wirkenden Furnieren entgegen setzt. Im Falle ihre schwäbischen Mitbewerber kann sie zudem durch bessere HDMI- und Drahtlos-Konnektivität ohne teure Zusatzgeräte punkten. Die beiden wichtigsten Fragen jedoch, lassen sich besonders klar beantworten: Der moderate Aufpreis gegenüber der Econik Six ohne AMT lohnt sich für alle Anwendungen. Und die 600 Euro für die Nachrüstung des Air Motion Transformers sind ebenfalls sehr gut angelegt.

Technische Daten Econik Six

  • Preisempfehlung des Herstellers: ab 4.300 Euro, Stereo-Hub 700 Euro (300 Euro Aufpreis im Bundle)
  • Abmessungen (B x H x T): 20 x 38 x 30 cm
  • Gewicht: 12,1 kg
  • Besonderheiten: App, Bass-Einmessung per iPhone, via USB-Stick aufspielbare Klangpresets. HDMI-ARC, AirPlay 2, Bluetooth 5.2, Gehäuse in Schwarz, Weiß und Echtholzfurnier (Eiche, Nussbaum, Wildapfel)
  • Mehr unter: www.econik-speakers.com
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Der Chefredakteur von STEREO GUIDE testet seit über drei Jahrzehnten als HiFi-Experte für Print- und Online-Magazine wie AUDIO, stereoplay, LowBeats oder FAZ Kaufkompass. Neben gepflegter Musikwiedergabe mag er schnelle Autos – gerne auch Oldtimer – mit sattem Sound. Über dieses Thema berichtet er ebenfalls regelmäßig, nicht zuletzt auf dieser Plattform.

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