STEREO GUIDE Testurteil
Der Teufel IKONIO schafft es,-Komfort mit der Wucht einer ausgewachsenen Standbox in einem kompakten Gehäuse zu verbinden. Im Test verblüfft das kantige Kraftpaket mit abgrundtiefem, präzisem Bass, natürlichen Stimmen und enormen Pegelreserven.
Vorteile
- Extrem satter und tiefreichender Bass aus einer Kompaktbox
- Auch für Klassik geeignet
- Intuitiv bedienbare App
- Drahtlose Kopplung zum Stereo-Paar möglich
Nachteile
- Nicht für konventionelle Lautsprecherständer geeignet
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Natürlichkeit / Transparenz9.1
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Bass / Dynamik9.5
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Praxis / Connectivity9.2
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Preis/Leistung9.2
Kompakte Streaming-Lautsprecher sind praktisch, ausgewachsene Standboxen klingen erwachsen – so weit das gängige Vorurteil. Der Teufel IKONIO will diese Trennung mit acht Treibern, ebenso vielen Verstärkerkanälen und 2.500 Watt Peakleistung überwinden. Dazu verteilt er Mittel- und Hochtöner auf drei Schallwände und lässt zwei 20-Zentimeter-Bässe gegeneinander arbeiten. Im Test entwickelte das skurrile Fünfeck tatsächlich eine Wucht, die in keiner Relation zu seinen überschaubaren Abmessungen zu stehen scheint.
Mit seinem bisherigen Streaming-Angebot bewegte sich Teufel überwiegend in vertrauten Bahnen. Der IKONIO dagegen passt in keine der üblichen Schubladen. Er ist weder klassischer Wireless Speaker noch Stereoanlage im herkömmlichen Sinne. Und obwohl seine beiden Tieftöner sogar ausgewachsenen Subwoofern Konkurrenz machen sollen, benötigt er keine separate Bassbox.
Der Anspruch schlägt sich allerdings im Preis nieder: Ein einzelner Teufel IKONIO kostet 1.200 Euro. Für das kabellose Stereo-Set mit zwei Lautsprechern werden 2.400 Euro fällig.

Teufel IKONIO: Ein Fünfeck mit drei Schallwänden
Mit 30 Zentimetern Breite und Tiefe sowie 38 Zentimetern Höhe nimmt der IKONIO nicht mehr Grundfläche als ein größerer Regallautsprecher ein. Sein Gewicht von 17,4 Kilogramm lässt allerdings bereits erahnen, dass Teufel im Inneren nicht gekleckert hat.
Auch optisch geht der Berliner Direktversender eigene Wege. Das fünfeckige Gehäuse besitzt drei nach vorne und schräg zu den Seiten ausgerichtete Schallwände. Jede davon trägt einen 3,5 Zoll beziehungsweise knapp neun Zentimeter großen Polypropylen-Mitteltöner und eine 1-Zoll-Gewebekalotte für den Hochtonbereich. Hinter den magnetisch haftenden Stoffabdeckungen bleibt das ungewöhnliche Treiber-Array dezent verborgen. Ohne die Cover tritt der technische Charakter des IKONIO dagegen umso deutlicher hervor.
Die beiden rückwärtigen Flanken sind den Anschlüssen und den kräftig dimensionierten Kühlkörpern der Endstufenmodule vorbehalten. Lüfter benötigt das System trotz seiner hohen Leistung nicht. Die passive Kühlung über die Metalloberflächen der mit Kühlrippen versehenen Verstärkermoduel verhindert damit auch störende Betriebsgeräusche bei leiser Musik.
Auf einem Lowboard wirkt der IKONIO ausgesprochen präsent. Wer ihn frei im Raum positionieren möchte, kann zum rund 100 Euro teuren IKONIO-Standfuß greifen. Der schlanke Dreibein-Ständer wird mit fünf Schrauben an der Unterseite befestigt und sorgt angesichts des hohen Gewichts für einen sicheren Halt. Wegen seiner Schallaustrittsöffung auf der Unterseite für den Downfire-Tieftöner lässt sich der IKONIO nicht mit gewöhnlichen Lautsprecherständern verwenden.

Acht Treiber und 2.500 Watt Peakleistung
Teufel bezeichnet den IKONIO als geschlossenes 3-Wege-Aktivsystem. Insgesamt acht Verstärkerkanäle treiben drei Hoch-, drei Mittel- und zwei Tieftöner getrennt voneinander an. Die Dauerausgangsleistung gibt der Hersteller mit 650 Watt an, kurzfristig sollen bis zu 2.500 Watt zur Verfügung stehen. Ein einzelner IKONIO erreicht laut Teufel einen Spitzenpegel von 118 dB, ein gekoppeltes Stereopaar sogar 124 dB.
Die eigentliche Besonderheit verbirgt sich an der Ober- und Unterseite. Dort arbeiten zwei gegenüberliegende 20-cm-Tieftöner in einer Force-Balancing- beziehungsweise Push-Pull-Anordnung. Während eine Membran nach oben abstrahlt, spielt die andere nach unten. Die dabei entstehenden mechanischen Reaktionskräfte wirken in entgegengesetzte Richtungen und heben sich weitgehend gegenseitig auf. So soll das vergleichsweise kompakte Gehäuse selbst bei hohen Pegeln ruhig bleiben, anstatt einen Teil der Energie in unerwünschte Vibrationen umzusetzen.
Das geschlossene Prinzip unterstützt einen kontrollierten, präzisen Bass. Gleichzeitig verlangt es für großen Tiefgang und hohe Pegel erheblich mehr Verstärkerleistung als eine übliche Bassreflexkonstruktion. Damit erklären sich die aufwendige Elektronik und die imposanten Leistungsdaten. Ein DSP koordiniert sämtliche Treiber und Verstärkerkanäle. Als untere Grenzfrequenz nennt Teufel bemerkenswerte 19 Hz bei einem Pegelabfall von 6 dB. Das obere Ende des Übertragungsbereichs liegt bei 22 kHz.
Streaming von AirPlay bis Tidal Connect
Der IKONIO gehört zur Teufel-HOME-Serie und bietet entsprechend viele Möglichkeiten zur direkten Musikwiedergabe. Im Netzwerk versteht er sich mit Apple AirPlay 2 und Google Cast. Spotify Connect und Tidal Connect erlauben die Steuerung unmittelbar aus den jeweiligen Apps. TuneIn-Internetradio ist ebenfalls integriert. Für die schnelle, vom Heimnetz unabhängige Verbindung steht Bluetooth 5.1 bereit.
Kabelgebundene Zuspieler finden auf der Rückseite einen analogen Stereo-Cinch-Eingang und einen optischen Digitaleingang. Damit lassen sich etwa CD-Player, Fernseher oder Plattenspieler mit eigenem Phono-Vorverstärker anschließen. Ein Ethernet-Port ermöglicht die stabile Einbindung ins Netzwerk. Auf HDMI beziehungsweise HDMI eARC verzichtet Teufel, sodass der Fernsehton digital über die optische Verbindung zugespielt werden muss.
Zwei IKONIO lassen sich kabellos zu einem vollwertigen Stereopaar verbinden. Dabei übernimmt eine Box den linken und die andere den rechten Kanal. Das ist nicht nur für eine präzisere räumliche Abbildung interessant, sondern auch für Hörer, die klassische Stereo-Aufnahmen möglichst unverfälscht wiedergeben möchten.

Bedienung: Bitte einmal im Kreis wischen
Das Bedienfeld auf der Oberseite gehört zu den Details, die im Alltag mehr Freude bereiten, als man zunächst vermuten würde. Ein Näherungssensor erkennt die Hand und aktiviert automatisch die Beleuchtung der Touchfläche. Direkt am Lautsprecher lassen sich Wiedergabe und Pause, Titelsprung sowie Quellenwahl steuern.
Besonders elegant löste Teufel die Lautstärkeregelung: Sie erfolgt über eine kreisförmige Wischbewegung um das innere Tastenfeld. Mitlaufende LEDs zeigen dabei unmittelbar den eingestellten Pegel an. Das hat was und fühlt sich erheblich hochwertiger an als zwei gewöhnliche Plus- und Minus-Tasten.

Für alle weiterführenden Einstellungen ist die Teufel Home App für iOS und Android zuständig. Bereits mit der vorab bereitgestellten Beta-Version verliefen Installation und Einrichtung ausgesprochen reibungslos. Die Menüs sind logisch aufgebaut, die Bedienung erschließt sich intuitiv. Was mir besonders gut gefiel, war die Verbindung mit dem WLAN ohne die lästige Passworteingabe.
Eine praxisgerechte Raumpositionsanpassung berücksichtigt, ob der IKONIO frei, in Wandnähe, einer Ecke oder oder auf dem separat lieferbaren dreibeinigen Stativ steht. Zusätzlich stehen die Klang-Presets „Neutral“, „Bass Boost“ und „Stimme“ zur Verfügung. Wer lieber selbst Hand anlegt, kann Bässe, Mitten und Höhen getrennt regeln.
Durchdacht ist auch die umschaltbare AUX-Verstärkung. Mit den Einstellungen „Hoch“ und „Niedrig“ lässt sich die Eingangsempfindlichkeit an unterschiedlich laute analoge Quellen anpassen – etwa an einen eher leisen Laptop-Ausgang oder einen CD-Player mit hohem Line-Pegel.
Der IKONIO lässt sich aber auch mit der Google Home App in Smart-Homes integrieren und dann beispielsweise über Google Assistant mit Sprache bedienen.








Dynamore Ultra: Immersiv, Rundum oder Aus
Eine zentrale Rolle spielt Dynamore Ultra. Für den IKONIO passte Teufel seinen proprietären Raumklang-Algorithmus an das über drei Seiten abstrahlende Treiber-Array an. In der App stehen drei Betriebsarten zur Verfügung.
„Immersiv“ soll das Klangbild eines einzelnen Lautsprechers verbreitern und den Eindruck zweier Boxen erzeugen. Im Modus „Rundum“ verteilt der IKONIO die Musik möglichst gleichmäßig über seine drei Schallwände. Diese Einstellung bietet sich an, wenn der Lautsprecher frei im Raum steht und die Hörer nicht dauerhaft auf einem festen Platz sitzen.
In der Position „Aus“ bleibt die Wiedergabe bewusst direkt und puristisch. Dieser Modus eignet sich für klassische Stereo- und Mono-Aufnahmen. Wenn man in der App zwei IKONIO zum Stereopaar koppelt, fällt das Dynamore-Ultra-Menü weg und die Raumklangerweiterung wird automatisch deaktiviert. Dann konzentriert sich jede Box auf den ihr zugewiesenen linken oder rechten Kanal und verzichtet auf künstliche Effekte. Warum ich das weiß? Ganz einfach: Für die Ausgabe 11/26 von AUDIO/stereoplay habe ich im Hörraum der Redaktion den IKONIO im Paar hören können. Allerdings möchte ich dem Heft an dieser Stelle nicht vorgreifen und mich ausschließlich auf den Klang konzentrieren, den man von einer dieser außergewöhnlichen HiFi-Boxen im Stand-alone-Betrieb erwarten kann.
Teufel IKONIO im Hörtest: Das skurrile Objekt legt mächtig los
Das skurrile Objekt legt mächtig los. Wer die drei Schallwände mit ihren jeweiligen 2-Wege-Anordnungen, die beiden Push-Pull-Bässe und die großen Kühlkörper der Verstärkermodule gesehen hat, ist auf eine gewisse akustische Wucht vorbereitet. Rein von der Größe des Gehäuses würde man allerdings nicht im Ansatz einen solchen Orkan erwarten.
Der IKONIO geht voll nach vorne und vermittelt vom ersten Takt an einen ausgesprochen dynamischen Eindruck. Dabei setzt er keineswegs nur auf vordergründige Effekte. Mitten und Höhen bleiben ausgewogen, sauber und natürlich. Gerade diese gelungene tonale Balance macht den Teufel zu einem erstaunlich vielseitigen Lautsprecher. Singer/Songwriter-Aufnahmen funktionieren ebenso überzeugend wie Rock, Pop und Jazz. Selbst bei klassischer Musik wirkt die Wiedergabe stimmig und kultiviert.
Die natürlichen Klangfarben fallen besonders bei Stimmen auf. Mit „Winter“ von Tori Amos zeichnet der IKONIO die Sängerin einfühlsam und körperhaft nach. Ihre Stimme löst sich gut vom Lautsprecher, während das Klavier klar konturiert und mit glaubwürdigem Anschlag erscheint. Die Box wahrt die Intimität der Aufnahme, ohne deren dynamische Ausbrüche zu glätten.
Auch „Liberty“ von Anette Askvik liegt dem IKONIO. Die Stimme klingt nahbar und fein nuanciert, während sich die tiefen Synthesizer-Bässe machtvoll unter das Arrangement schieben. Das Saxophon erscheint smooth, authentisch und frei von unangenehmer Schärfe. Männerstimmen besitzen ebenfalls das nötige Volumen und eine glaubwürdige Färbung. Kurzum: Hier passt tonal einfach alles.
Abgrundtiefer Bass mit Punch und Präzision
Die ausgewogenen Mitten und Höhen sind beim Teufel IKONIO allerdings nur die Pflicht. Der Bass ist die Kür – und was für eine. Er reicht abgrundtief hinunter und verbindet seinen Tiefgang mit Präzision, Punch und einem bemerkenswerten Differenzierungsvermögen.
Das ist umso erstaunlicher, als der Hörraum den Tieftonbereich nicht künstlich aufbläht. Der große Wohnbereich der Dachwohnung besitzt schräge Decken und zahlreiche Trockenbauflächen. Solche leichten Wände entziehen dem Raum im Tiefbass eher Energie, während parallele massive Betonwände ausgeprägte stehende Wellen begünstigen können. Trotzdem ging mit dem IKONIO höllisch die Post ab.
Man schaut auf den vergleichsweise kleinen Lautsprecher und traut seinen Augen kaum. In Sachen Tiefgang, Druck und Kontur könnte man schwören, eine ausgewachsene Standbox vor sich zu haben. Der Bass wirkt nicht wie ein nachträglich angeflanschtes Effektfundament, sondern fügt sich nahtlos in das Klangbild ein.
Bei „INFERNO“ und „Ratchets“ von HEDEGAARD demonstriert der IKONIO, wofür die beiden 20-Zentimeter-Woofer und die enorme Verstärkerleistung gedacht sind. Die tiefen elektronischen Bassimpulse treffen brutal, straff und mit hohem Pegel in den Raum. Dabei bleibt die Wiedergabe sauber. Weder Verzerrungen noch ein hörbar eingreifender Limiter bremsen den Spaß. Dieser Bass jagt den Teufel aus der Hölle.
Dass der IKONIO nicht nur elektronisch erzeugte Tiefbassattacken beherrscht, zeigt „Africa“ von Toto in der Live-Version vom Album „XX“. Die Bassdrum besitzt authentischen Körper, kommt präzise auf den Punkt und entwickelt einen Punch, der weit über das hinausgeht, was man einem Lautsprecher dieser Größe zutrauen würde. Gleichzeitig bleiben die vielschichtigen Percussion-Strukturen sauber voneinander unterscheidbar.
Auch bei hohen Lautstärken kippt die tonale Balance nicht. Der IKONIO kann richtig laut spielen, ohne dass der DSP den Bass gleich hörbar beschneidet oder Mitten und Höhen aggressiv werden. Er behält seine Souveränität und wirkt selbst dann noch kontrolliert, wenn normale Wohnverhältnisse längst zur Pegelbegrenzung mahnen.

Was bringt Dynamore Ultra im Hörtest?
Die drei Dynamore-Einstellungen verändern den Charakter des IKONIO deutlich. Im Modus „Immersiv“ löst sich das Klangbild stark vom Gehäuse und spannt ein erstaunlich breites Schallfeld auf. Der Lautsprecher wirkt akustisch größer, als er tatsächlich ist. Musik konzentriert sich nicht länger auf den kleinen Korpus, sondern breitet sich weit über dessen äußere Begrenzungen hinaus aus.
Den maximalen Kontrast dazu liefert die Position „Aus“. Hier klingt der IKONIO direkter, trockener und fokussierter. Diese Einstellung empfiehlt sich für Puristen, für bewusst produzierte Mono-Aufnahmen und vor allem beim Einsatz eines zweiten IKONIO als kabelloses Stereopaar.
„Rundum“ verfolgt ein anderes Ziel und erfüllt es ausgesprochen gut. Der Klang verteilt sich gleichmäßiger im Zimmer und bleibt auch dann ausgewogen, wenn man sich seitlich vom Lautsprecher oder an verschiedenen Stellen im Raum aufhält. Für die Beschallung eines größeren Wohnbereichs mit nur einer Box ist das eine sehr praxisgerechte Lösung.
Fazit und Alternativen: Teufel IKONIO
Der Teufel IKONIO ist weit mehr als ein gewöhnlicher Streaming-Lautsprecher im extravaganten Gehäuse. Sein ungewöhnliches Konzept aus drei Schallwänden, acht einzeln angesteuerten Treibern und zwei gegenüberliegenden 20-Zentimeter-Bässen funktioniert nicht nur auf dem Papier. Der kompakte Aktivlautsprecher verbindet erstaunlich natürliche Mitten und Höhen mit einem Tiefgang, einer Präzision und einer Pegelfestigkeit, die man eher von einer ausgewachsenen Standbox mit kräftigem Subwoofer erwarten würde.
Dynamore Ultra macht einen einzelnen IKONIO flexibel genug für konzentriertes Hören, ein breites immersives Klangfeld oder die gleichmäßige Beschallung eines ganzen Raumes. Die Teufel Home App ist intuitiv, die Streaming-Ausstattung umfangreich und die kreisförmige Lautstärkeregelung auf der Oberseite ein ebenso praktisches wie charmantes Detail.
1.200 Euro sind für einen einzelnen Wireless Speaker eine Ansage. Allerdings liefert der IKONIO auch eine Performance, für die andernorts mehrere Komponenten, mehr Kabel und erheblich mehr Stellfläche nötig wären. Nur wer eine klassische Stereoabbildung mit klar getrenntem linken und rechten Kanal verlangt, benötigt zwangsläufig ein zweites Exemplar. Auch ein HDMI-Anschluss hätte den Einsatz am Fernseher komfortabler gemacht.
Wer dagegen mit nur einer Box den Raum füllen, richtig laut hören und dabei auf echten Tiefbass nicht verzichten möchte, findet derzeit kaum etwas Vergleichbares. Man muss das eigenwillige Design nicht lieben. Doch spätestens wenn der IKONIO loslegt, wird aus dem skurrilen Fünfeck eine akustische Naturgewalt. Die naheliegendste Alternative kommt nicht nur aus dem gleichen Haus, sondern auch aus der gleichen Serie: Das Teufel Motiv XL arbeitet mit der gleichen App und setzt klanglich ebenfalls auf eine Mischung aus Pegelfestigkeit und satten Bass. Mit einer unverbindlichen Preisempfehulung von 900 Euro ist es ein gutes Stück günstiger und zudem für Mobilbetrieb mit Akku geeignet. Allerdings bleibt es in allen Punkten klanglich ein gutes Stück hinter dem außergewöhnlichen IKONIO zurück.
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Technische Daten: Teufel IKONIO
- Preisempfehlung des Herstellers: 1.200
Abmessungen (B x H x T): 30 x 38 x 30 cm - Gewicht: 17,4 kg
- Besonderheiten: 2 x Cinch-Stereo, 1 x S/PDIF (optisch), Bluetooth, WLAN, LAN (RJ45), 3 magnetisch arretierte Abdeckungen
- Mehr unter: teufel.de
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