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STEREO GUIDE – Das HiFi-Magazin
Home » HiFi » WLAN-One-Box » Teufel MOTIV XL im Test: mobiler WLAN-Lautsprecher mit mächtig Power
Home/Indoor Mobil/Outdoor WLAN-One-Box

Teufel MOTIV XL im Test: mobiler WLAN-Lautsprecher mit mächtig Power

Des Teufels Generalist
Stefan SchickedanzStefan Schickedanz13. Februar 2026
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Test Teufel Motiv XL
Das Teufel Motiv XL ist mobil, aber nur bedingt outdoor-tauglich. (Foto: Stefan. Schickedanz)

STEREO GUIDE Testurteil

91%
91%

Extrem leistungsstarkes All-in-One-System mit enormer Pegelreserve und außergewöhnlich breiter Konnektivität. Mobil nur eingeschränkt, klanglich und funktional jedoch nahezu konkurrenzlos in seiner Klasse. Allerdings lässt es sich nicht so gut transportieren und erfüllt keine IP-Schutzklasse gegen Wasser und Staub.

Vorteile
  1. Extrem satter, sauberer Klang mit hohen Dynamikreserven
  2. Sehr gute Bedienbarkeit am Gerät
  3. Unterstützt AirPlay 2 und Google Cast
  4. Ohne Werkzeug austauschbarer Akku mit Ladestandsanzeige
Nachteile
  1. Mit seitlichen Griffmulden nicht gut zu transportieren
  2. Kein IPX-zertifizierter Schutz gegen Wasser und Staub
  • Natürlichkeit / Transparenz
    9.1
  • Bass / Dynamik
    9.2
  • Praxis / Connectivity
    9.1
  • Preis/Leistung
    8.8

Der erste Lautsprecher aus der Motiv-Serie hätte noch bequem in so manche Damen-Handtasche gepasst. Dagegen passt das kürzlich eingeführte Teufel Motiv XL noch nicht einmal in einen normalen Rucksack. Und der in Schwarz oder Weiß angebotne All-in-one-HiFi-Lautsprecher würde seinem Träger auch einiges abverlangen. Er wiegt gut 13 Kilo. Dafür bekommt man allerdings auch ein vollwertiges 2.1-Lautsprechersystem mit zentralem Subwoofer in der Schallwand. Gefüttert werden will dieses Schwergewicht unter den mobilen Wireless Boxen entweder drahtlos über WLAN und Bluetooth oder über diverse Analog-Eingänge.

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Dazu zählt ein klassischer Line-In mit 3,5-mm-Klinkenbuchse. Darüber lassen sich etwa ein CD-Player, ein TV-Gerät oder auch ein externer Phono-Preamp anschließen. Damit bleibt der Lautsprecher nicht auf Streaming beschränkt, sondern kann als zentrale Schaltstelle im Wohnzimmer fungieren.

Ergänzend integriert Teufel einen mit Crossfader regelbaren Mikrofoneingang mit einer Kombi-Buchse für 6,35-mm-Klinke und 3-Pol-XLR für Mikrofone und elektronische Musikinstrumente. Das ist kein Gimmick, sondern erweitert das Einsatzspektrum deutlich. Es reicht von spontanen Karaoke-Sessions bis zu Moderationen oder Redebeiträgen bei Feiern. Auf der Rückseite gibt es auch eine USB-A-Buchse. Allerdings dient dieser Anschluss nur der Verwendung des Motiv XL als Powerbank zum Aufladen von Smart Devices.

Test Teufel Motiv XL
Test Teufel Motiv XL
Der WLAN-Lautsprecher hat auch analog einiges zu bieten: einen Kombi-Eingäng (Klinke/XLR) für Mikrofone mit Crossfader plus einen AUX-IN. Der USB-Anschluss ist nur zur Verwendung des Motiv XL als Powerbank gedacht. Das Netzteil ist integriert. (Fotos: Stefan Schickedanz)

Das automatische Aufwachen aus dem Standby sorgt im Alltag für Komfort: Wird ein Signal via WLAN, Bluetooth oder den analogen AUX-Eingang erkannt, ist der Lautsprecher ohne spürbare Verzögerung spielbereit. Insgesamt zeigt sich: Das Motiv XL ist kein puristischer Streaming-Client, sondern ein bewusst vielseitig ausgelegtes System mit praxisgerechter Konnektivität.

Wireless-Konnektivität

Drahtlos ist das Motiv XL breit aufgestellt. Im Zentrum steht die WLAN-Anbindung, über die AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, TIDAL Connect sowie Internetradio via TuneIn unterstützt werden. Das ermöglicht verlustarme Direktstreams aus den jeweiligen Apps, ohne dass das Smartphone dauerhaft als Datenquelle fungieren muss. Die Steuerung bleibt dabei bis auf Start und Stop in der Original-App des Streamingdienstes.

Bluetooth ist ebenfalls an Bord und unterstützt auch AAC für iPhones und iPads, aber kein hochauflösendes aptX bei Android-Handys. Doch Bluetooth ist in diesem Fall ohnehin vor allem für schnelle, unkomplizierte Verbindungen gedacht, etwa wenn Gäste spontan Musik zuspielen möchten. Klanglich ist die WLAN-Übertragung mit AirPlay 2 oder Google Cast mit unterstützten Aduio-Codecs wie MP3, FLAC, OGG, WAV oder Apple Lossless naturgemäß vorzuziehen, doch Bluetooth bleibt als Fallback sinnvoll.

Bemerkenswert ist die Roon-Ready-Zertifizierung. Damit lässt sich der Motiv XL in bestehende Roon-Umgebungen integrieren und als vollwertiger Endpunkt nutzen. Wer digitale Sammlungen mit Streamingdiensten kombiniert oder mehrere Räume synchronisieren möchte, bekommt hier eine professionelle Managementlösung für seine digital Musiksammlung an die Hand.

Test Teufel Motiv XL
Das Bedienfeld auf der Oberseite ist sehr übersichtlich und beleuchtet. (Foto: Stefan Schickedanz)

Praxisgerechte Auslegung

Im Alltag überzeugt die Konnektivität durch Stabilität und Flexibilität. Der Lautsprecher verhält sich im Netzwerk unauffällig und reaktionsschnell, die Einbindung gelingt ohne größere Hürden. Damit erfüllt das Motiv XL die Anforderungen an ein modernes Streaming-System inklusive Multiroom-Optionen und Plattformoffenheit.

Was man nach dem Auspacken des Motiv XL für eine etwas unpraktische Tragemulde halten könnte, entpuppt sich bei näher Betrachtung als Batteriefach. Hingegen üblicher Gepflogenheiten wird das, mit integriertem Netzteil ausgstattete Teufel Motiv XL mit einem separat beigefügten Akku-Modul ausgeliefert.

Test Teufel Motiv XL
Test Teufel Motiv XL
Der 5.000-mAh-Akku lässt sich ohne Werkzeug wechseln und hat einen Button zur Abfrage des Ladestands. Das ist praktisch bei langen Partys mit mehreren Reserveakkus. (Fotos: Stefan Schickedanz)

Das Einsetzen und der Ausbau der für etwa 13 Stunden Spielzeit bei mittlerem Pegel fähigen Kraftquelle sind ganz bequem ohne Werkzeug möglich. Und der Umstand, dass sich der mit einer Taste zur Anzeige des Ladestands ausgerüstete 18-Volt-Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 5.000 mAh überhaupt wechseln lässt, trägt auch dem Nachhaltigkeit Rechnung.

Derartige Bestrebungen konnten wir kürzlich auch schon beim kompakten Bluetooth Lautsprecher Teufel MYND feststellen. Mit ihm verbindet das Motiv XL auch die Verwendung von Schrauben zum Zusammenhalten von Gehäuseschale und Rückwand. Gewöhnlich sind diese Teile verklebt und stellen so Reparaturen Hindernisse in den Weg.

Akustisches Konzept und Dynamore-Technologie

Im Kern ist der Motiv XL kein typischer Streaming-Lautsprecher, sondern ein vollwertiges 2.1-Wege-Stereo-System in einem kompakten Gehäuse. Auf der Front arbeiten insgesamt fünf Chassis: Ein zentral platzierter 20-Zentimeter-Langhub-Tieftöner mit Kevlar-Membran übernimmt den Bassbereich, flankiert von zwei separaten Mitteltönern sowie zwei Hochtönern für die oberen Frequenzen.

Der große Tieftöner ist als sogenannter „Wok“-Konus ausgeführt. Damit bezeichnet Teufel eine besonders steife, flach geformte Membran, deren Aufhängungen für großen Hub optimiert sind. Das erlaubt beachtliche Luftverschiebung bei möglichst geringen Verzerrungen, was für ein Ein-Gehäuse-System dieser Größe entscheidend ist. Die Kevlar-Struktur sorgt dabei für eine gute Kombination aus Steifigkeit und innerer Dämpfung. Unterstützt wird das Ganze von einer 24 Bit / 96 kHz Signalverarbeitung und Class-D-Endstufen mit insgesamt 210 Watt RMS. Der DSP übernimmt die Frequenzaufteilung, Laufzeitkorrektur und Pegelanpassung der einzelnen Wege.

Die beiden Mitteltöner sind maßgeblich für die Sprachverständlichkeit und die räumliche Abbildung zuständig. Da hier kein klassisches Stereo-Paar mit großem Abstand zueinander arbeitet, sondern alle Treiber auf einer relativ kompakten Schallwand sitzen, kommt der digitalen Signalverarbeitung besondere Bedeutung zu.

Test Teufel Motiv XL
Test Teufel Motiv XL
Der Zentralbass des 2.1-Wege-Systems hat wie die beiden Mitteltöner eine Wok-förmige Membran aus Keflargewebe. Teufel empfiehlt sogar, das magnetisch fixierte, stoffüberzogene Abdeckgitter für optimalen Klang abzunehmen. (Fotos: Stefan Schickedanz)

Dynamore soll der Musik mehr Raum geben

Hier setzt Teufel auf die hauseigene Dynamore-Technologie. Ziel ist es, aus einem einzelnen Lautsprechergehäuse ein möglichst breites Stereopanorama zu erzeugen. Technisch geschieht das über gezielte Phasenverschiebungen und frequenzabhängige Signalmanipulationen, die die räumliche Wahrnehmung erweitern sollen. Anders als bei extremen Virtualisierungsalgorithmen bleibt Dynamore dabei vergleichsweise moderat abgestimmt. Das Stereobild wird hörbar verbreitert, ohne dass die Mitten stark ausgedünnt oder Klangfarben künstlich aufgehellt werden.

In der Praxis entscheidet die Abstimmung darüber, ob ein solches Verfahren natürlich wirkt oder ins Effektvolle kippt. Beim Motiv XL ist Dynamore integraler Bestandteil des Konzepts: Es kompensiert die konstruktionsbedingt geringe Lautsprecherbasis und soll dem Lautsprecher auch bei wandnaher Aufstellung mehr räumliche Tiefe verleihen.

Zusammengefasst folgt der Motiv XL einem klaren Ansatz: 2.1-Wege-Layout, große Membranfläche mit langem Hub für den Bass, digitale Kontrolle über die Signalverteilung und eine gezielte, aber nicht überzogene Stereoverbreiterung. Das ist konstruktiv deutlich ambitionierter als bei vielen kompakten Streaming-Systemen dieser Klasse.

App und Bedienung

Die Inbetriebname des Motiv XL mit der für iOS und Android angebotenen Teufel Home App hat der Hersteller wirklich gut gelöst. Die Berliner verzichten auf all die Schritte, die mich normalerweise im Tester-Alltag ziemlich nerven. Ich musste nicht erst unzählige Freigaben erteilen und noch nicht einmal das WLAN-Passwort eingeben. Diesen Teil hasse ich sonst ganz besonders, zumal die Eingabe einer endlos langen Zahlenkombination auf einer winzigen Bildschirmtastatur in meinen Augen einer Tortur gleichkommt. Für alle Besitzer älterer Multiroom-Boxen von Teufel sei bemerkt: Das Motiv XL ist nicht kompatibel zu Produkten aus der Teufel-Streaming- oder Raumfeld-Serie und lässt auch nicht mit der Teufel Raumfeld App verwenden. Der WLAN-Lautsprecher ist aber sehr wohl kompatibel zur Google Home App.

Was den Funktionsumfang der Teufel Home App betrifft, üben sich die Berliner in Bescheidenheit. Es gibt weder einen richtigen Equalizer noch Klang-Presets, sondern nur profane Bass- und Höhenregler. Das würde ich an sich bei einem gut abgestimmten Lautsprecher nicht einmal unbedingt als Hindernis ansehen. Allerdings zeigte sich im hörtest, dass das Motiv XL einen ausgesprochen mächtigen Bass besitzt. Das kann bekanntlich in Wohnräumen schnell mal zu dröhnen Problemen führen. Das geht ganz besonders, wenn man den WLAN-Lautsprecher mit seiner rückseitigen Bassreflexöffnung vor einer Wand oder gar in einer Raumecke positioniert.

Test Teufel Motiv XL
Test Teufel Motiv XL
Test Teufel Motiv XL
Test Teufel Motiv XL
Die Teufel Home App für iOS und Android bietet zahlreiche nützliche Funktionen, begnügt sich aber mit einer einfachen Bass/-Höhenregelung. (Fotos: Stefan Schickedanz)

Kommt schnell zur Sache

Gleich nach der Kopplung meines iPhone mit dem Motiv XL via WLAN, bekam ich von der App automatisch ein Softwareupdate angeboten. Download und Installation liefen vergleichsweise sehr schnell ab und ich konnte wenige Minuten nach Beginn des Einrichtungprozesses mit dem Zuspielen von Musik beginnen. Ich probierte nicht nur WLAN, sondern auch Bluetooth aus und verschaffte mir auch ein Bild von den Internet Radiosendern. Was mir dabei auffiel: wenn man Musik via Qobuz oder Spotify zuspielt, sieht man zwar in der Teufel Home App das Cover und den Namen des Titels. Allerdings konnte ich aus der App heraus die Wiedergabe nur anhalten und wieder starten, aber ich konnte nicht zwischen den Titeln springen, ohne in die Apps der beiden Streaming Dienste zu wechseln. Außerdem listete das integrierte TuneIn-Webradio die abopflichtigen Pay-Sender in der Übersicht ganz oben auf.

Die Bedienung an dem Wi-Fi-Lautsprecher selbst, ist hut gelungen. Es gibt eine zentral auf der Oberseite zwischen den beleuteten Tasten, die sogar über Helligkeitssenroen verfügen, angeordnetes Rad zum Einstellen der Lautstärke und des Bass-Levels. Und es gibt versteckte Kniffe, die man kennen sollte, um die Möglichkeiten des Motiv XL optimal auszuschöpfen. Da wäre etwa der Trick mit doppeltem Druck auf die Standby-Taste zur Anzeige des Ladezustands der Batterie über eine Reihe von LEDs hinter der Schallwandabdeckung oder Aktivierung der Energiesparfunktion durch einen Doppelklick auf die Dynamore-Taste. Damit werden Dynamik und Bass leicht zurückgenommen, um den Stromverbrauch zu drosseln und die Akkulaufzeit zu verlängern.

Die drei Preset-Tasten lassen sich in der App den Favoriten zuweisen. Das können Radiosender, Tracks oder Playlists sein. Der Direktzugriff funktioniert aber nur in Verbindung mit TuneIn oder Spotify.

Test Teufel Motiv XL
Zum Transport gilt es, auf die seitlichen Griffmulden zurückzugreifen. Einen Tragegriff oder Gurtbefestigungen gibt es nicht. (Foto: Stefan Schickedanz)

Hörtest: Dampf ohne Ende

Im Hörtest in meinem Wohnzimmer, das recht groß ist, weil es direkt in den Essbereich und den Arbeitsbereich übergeht und unterm Dach mit seinen schrägen Trockenbauwänden auch ganz gut Bass absorbiert, war ich ganz schön überrascht, wie laut und kraftvoll der mobile Wireless Lautsprecher aufspielen konnte. Mag das Motiv XL vom grundlegenden Konzept her auch wie ein reichlich groß geratener Sonos-Lautsprecher anmuten, so erinnert der Klang doch eher an den einer noch größeren Partybox. Es scheint, als wollten die Berliner mit diesem nicht gerade tragfreundlichen Lautsprecher mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Zu Hause kann man mit dem Motiv XL Multiroom-Audio im Verbund mit weiteren kompatiblen Teufel Boxen in unterschiedlichen Hörzonen realisieren. Dazu zählen neben der Stereo L 2 die von uns bereits getesteten Lautsprecher-Modelle Motiv Home und Stereo M 2.

Unterwegs kann man aber auch gleichzeitig damit im Park so richtig die sprichwörtliche Sau rauslassen. Da gibt es dann auch keinerlei Probleme mit Raummoden, die den Bassreflex-Lautsprecher zum Dröhnen bringen. Bei mir zuhause war das auch nicht der Fall, doch ein Kollege von der Zeitschrift AUDIO hatte offenbar in seinem Test Probleme damit. Das Motiv XL klingt nicht nur so laut und was stark wie eine ganze ausgewachsene Stereoanlage. Es verlangt auch ähnlich wie klassische Boxen fürs Wohnzimmer nach einer kundigen Hand bei der Aufstellung.

Aufpassen bei der Aufstellung

Man sollte den Bassmacher weder direkt mit dem Rücken an die Wand stellen, noch in einer Raumecke platzieren, damit sich der Bass nicht übermäßig durch Raum-Reflektionen verstärkt. Wer das beherzigt, bekommt einen verblüffend tief reichenden, kraftvollen und dabei sogar knackigen Bass. Wer Rock, Pop oder gerade auch Dance Music mag, der dürfte begeistert sein, was dieser im Vergleich zur gewaltigen Performance mit 13 Kilo sogar noch recht leichte Lautsprecher Rhythmus und Punch liefert. Erfreulicherweise leistet sich das Motiv XL auch in den mitten und Höhen keine Schnitzer. Zwar verzichtet er auf künstliche Wärme oder übertriebene Sanftheit, aber seine spritzigen, klar artikulierten Höhen vermeiden bei aller Direktheit eine unangenehme Schärfe. Damit gelingt Teufel der Spagat zwischen der meist eher harschen Stimmwiedergabe von Partyboxen und auf Natürlichkeit getrimmten HiFi-Speakern.

Test Teufel Motiv XL
Das Motiv XL erfüllt keine IP-Schutzklassen, die das Eindringen von Wasser oder Staub verhindern. Draußen ist also Vorsicht geboten. (Foto: Stefan Schickedanz)

Man kann mit dem Teufel sehr tief in die Aufnahme hinein hören und dank seiner hohen Auflösung und der spritzigen Reaktionen auf kleinste Impulse jede Menge Details entdecken. Der Klang löst sich ausgesprochen gut vom Lautsprecher und lässt auch für ein All-in-One-System in der Größe der Abbildung keine Wünsche offen, selbst wenn das Dynamore-System nicht ins Klanggeschehen eingreift. Immerhin wirkt des Teufels Raumklang Technologie beim Motiv XL nicht übertrieben wie ein Weichzeichner, der die Wiedergabe zu diffus macht. Jeder kann also, ohne sich Gedanken über die Natürlichkeit zu machen, ganz nach seinem eigenen Gusto Raumklang in der App oder über die Dynamore-Taste oben auf dem Gerät aktivieren.

ich hörte die unterschiedlichsten Aufnahmen und war begeistert über die große Impulsivität und Spielfreude. Die Pegelfestigkeit ist wirklich beeindruckend. So laut können viele Stereoanlagen mit zwei großen Lautsprechern und großen Verstärker nicht spielen. Somit sehe ich den Teufel als Universaltalent, der im Wohnzimmer für viele Benutzer eine Stereoanlage ersetzen kann, der aber auch bei der Gartenparty oder bei der Fete in einer großen Location nichts anbrennen lässt.

Teufel Motiv XL: Fazit und Alternativen

Das Teufel Motiv XL lässt sich sehr universell einsetzen. Wie schon erwähnt kann er vom Partykeller über das Wohnzimmer bis zum Garten eine Menge Aufgaben in Sachen zünftige Beschallung übernehmen. Zwei ist der mit seinen seitlichen Griffmulden statt eines Henkels und ohne Befestigungsmöglichkeiten für einen Gurt nur beschränkt mobil. Doch er verbindet unbändige Leistungreserven mit einer ausgezeichneten Konnektivität, die von regelbaren Mikrofoneingang über Bluetooth bis zu AirPlay 2 und Google Chromecast reicht. In der Summe macht ihn das recht konkurrenzlos.

Teufel Motiv XL: Technische Daten

  • Preisempfehlung des Herstellers: 900 Euro
  • Abmessungen (B x H x T): 56 x 27,9 x25,3 cm
  • Gewicht: 12,9 kg
  • Akkulaufzeit bis zu 13 Stunden
  • Besonderheiten: Bluetooth 5.0, WLAN, App-Steuerung, wechselbarer 5.000-mAh-Akku, abnehmbare Frontbespannung, kombinierter Klinken/XLR-Eingang für Mikrofone und Instrumente, seitliche Tragemulden
  • Mehr unter: teufel.de

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Der Chefredakteur von STEREO GUIDE testet seit über drei Jahrzehnten als HiFi-Experte für Print- und Online-Magazine wie AUDIO, stereoplay, LowBeats oder FAZ Kaufkompass. Neben gepflegter Musikwiedergabe mag er schnelle Autos – gerne auch Oldtimer – mit sattem Sound. Über dieses Thema berichtet er ebenfalls regelmäßig, nicht zuletzt auf dieser Plattform.

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