Beim Tiefbass lässt Teufel die Wahl: Der neue Teufel T 10 Mk2 richtet seinen 250-mm-Treiber wahlweise nach vorn oder nach unten. Die zweite Generation des Aktiv-Subwoofers soll präziser spielen, etwas tiefer hinabreichen und sich per Funk mit zahlreichen Teufel-Komponenten verbinden lassen.
Zwei Hertz näher am Abgrund
Ein extrem langhubiger Tieftöner mit 25 Zentimetern Durchmesser trifft beim Teufel T 10 Mk2 auf eine Class-D-Endstufe mit 150 Watt. Die untere Grenzfrequenz gibt der Berliner Hersteller mit 31 Hz bei -3 dB an. Damit steigt der Neue immerhin zwei Hertz tiefer in den Frequenzkeller hinab als der bisherige Teufel T 10, der laut Datenblatt bis 33 Hz reicht.
In seinen Grundzügen bleibt sich das Konzept allerdings treu: Schon der Vorgänger kombinierte einen 250-mm-Tieftöner mit einer 150-Watt-Class-D-Endstufe und ließ sich als Frontfire- oder Downfire-Subwoofer einsetzen. Der Mk2 steht somit eher für eine behutsame Evolution als für ein bassgewaltiges Erdbeben. Ob sich die versprochene höhere Präzision im Hörtest nachvollziehen lässt, muss sich noch zeigen.



Frontfire oder Downfire
Mithilfe anpassbarer Gummifüße lässt sich der T 10 Mk2 so aufstellen, dass sein Tieftöner entweder direkt in den Raum oder nach unten auf den Fußboden abstrahlt. Damit kann der Besitzer die Arbeitsweise des Subwoofers an den vorgesehenen Standort und die Raumakustik anpassen.
Teufel verspricht zudem optimierte Gehäuseproportionen, durch die sich der Subwoofer leichter neben oder unter einem Lowboard unterbringen lassen soll. Konkrete Angaben zu Abmessungen und Gewicht enthält die aktuelle Pressemitteilung allerdings noch nicht.
Zur Anpassung an Hauptlautsprecher und Hörraum stehen ein regelbarer Tiefpassfilter, ein Phasenumschalter und ein Pegelregler bereit. Eine Einschaltautomatik holt den Aktiv-Subwoofer bei einem anliegenden Signal aus dem Standby.
Bass per Funk – Strom weiterhin per Kabel
Das integrierte Wireless-Modul empfängt das Basssignal kabellos von kompatiblen Teufel-Komponenten. Dazu zählen verschiedene Modelle der Cinebar-Baureihen 11, 22, One, Lux, Pro, Ultima, Duett und Trios sowie die Ultima 25 Aktiv, der Impaq 8000 und die CoreStation.
An AV- oder Stereo-Receivern lässt sich der T 10 Mk2 klassisch über seinen Cinch-Eingang betreiben. Für eine drahtlose Verbindung mit Geräten anderer Hersteller bietet Teufel einen optionalen Subwoofer Wireless Transmitter an. Vollständig kabellos arbeitet der aktive Tieftöner naturgemäß trotzdem nicht: Die Stromversorgung übernimmt ein abnehmbares, 1,5 Meter langes Netzkabel.
Das Gehäuse besteht aus FSC-zertifiziertem Holz. Der Teufel T 10 Mk2 ist ab sofort in Schwarz oder Weiß für 419,99 Euro im Teufel-Online-Shop und in den Teufel Stores erhältlich. Außerdem soll der Subwoofer als Bestandteil verschiedener Lautsprecher- und Heimkino-Bundles angeboten werden.






