JBL erneuert seine Cinema-SB-Serie mit vier Soundbars, die vom kompakten All-in-one-Modell bis zum 3.1.2-System mit kabellosem Subwoofer reichen. Das ungewöhnlichste Feature der neuen JBL Cinema SB MK2 heißt SurroundPlay: Zwei JBL Flip 7 lassen sich als drahtlose Rear-Lautsprecher einbinden. Die Preise beginnen bei 199,99 Euro, der Verkaufsstart ist am 1. Oktober 2026.
Mit der neuen Baureihe will JBL nicht nur unterschiedliche Budgets abdecken, sondern auch eine typische Hürde beim Einstieg in Surround-Sound aus dem Weg räumen. Separate Rear-Lautsprecher samt Verkabelung gehören schließlich zu den Dingen, die im Wohnzimmer schnell für Diskussionen sorgen. SurroundPlay bindet stattdessen ein Paar kompatibler Bluetooth-Lautsprecher aus dem JBL-Portfolio kabellos als rückwärtige Kanäle ein.
SurroundPlay macht aus zwei Flip 7 Rear-Speaker
Zum Marktstart funktioniert SurroundPlay ausschließlich mit dem JBL Flip 7, den wir. letztes Jahr getestet haben Wer zwei Exemplare besitzt, kann sie bei Bedarf hinter dem Hörplatz aufstellen und so aus der Soundbar-Lösung ein echtes Surround-Setup machen. Danach dürfen die kompakten Boxen wieder mit auf den Balkon, in den Park oder auf Reisen.
JBL spricht in diesem Zusammenhang von „kompatiblen JBL-Lautsprechern“, nennt zum Start aber nur den Flip 7. Ob und wann weitere Modelle unterstützt werden, geht aus der Ankündigung noch nicht hervor. Bluetooth und Auracast beherrschen alle vier neuen Soundbars auch unabhängig von SurroundPlay.

Ein Center-Kanal für jede Preisklasse
Alle Modelle der JBL Cinema SB MK2-Serie besitzen einen dedizierten Center-Kanal. Das dürfte vor allem der Sprachverständlichkeit bei Filmen und Serien zugutekommen. Bei Leistung, Bassausstattung und Raumklangformaten unterscheiden sich die vier Varianten dagegen deutlich.
Das Spitzenmodell JBL SB595MK2 arbeitet als 3.1.2-System mit 440 Watt Gesamtleistung. Zwei nach oben abstrahlende Treiber erzeugen die Höhenebene für True Dolby Atmos. Für den Tiefton ist ein kabelloser 6,5-Zoll-Subwoofer zuständig. Neben HDMI eARC bietet die Soundbar einen zusätzlichen HDMI-Eingang.
Die JBL SB580MK2 kommt ebenfalls auf 440 Watt und wird mit dem gleichen 6,5-Zoll-Funk-Subwoofer geliefert. Sie verarbeitet Dolby Atmos, bleibt mit ihrem 3.1-Aufbau jedoch ohne ausgewiesene Höhenkanäle. HDMI-Eingang und HDMI eARC sind auch hier vorhanden.
Eine Klasse darunter kombiniert die JBL SB550MK2 drei Frontkanäle mit einem kabellosen 5,25-Zoll-Subwoofer. Sie leistet 360 Watt, unterstützt Dolby Audio und wird über HDMI ARC mit dem Fernseher verbunden. Das Einstiegsmodell JBL SB510MK2 verzichtet auf ein separates Bassmodul. Sein Subwoofer steckt direkt im Gehäuse der 200 Watt starken 3.1-Soundbar.
Die vier JBL Cinema SB MK2 im Überblick
| Modell | Kanäle und Tonformat | Subwoofer | Leistung | HDMI | Preis Deutschland / Schweiz |
|---|---|---|---|---|---|
| JBL SB595MK2 | 3.1.2, True Dolby Atmos, zwei Upfiring-Treiber | 6,5 Zoll, kabellos | 440 Watt | HDMI-Eingang, eARC | 449,99 Euro / 449,95 CHF |
| JBL SB580MK2 | 3.1, Dolby Atmos | 6,5 Zoll, kabellos | 440 Watt | HDMI-Eingang, eARC | 349,99 Euro / 349,00 CHF |
| JBL SB550MK2 | 3.1, Dolby Audio | 5,25 Zoll, kabellos | 360 Watt | ARC | 249,99 Euro / 249,95 CHF |
| JBL SB510MK2 | 3.1, Dolby Audio | integriert | 200 Watt | ARC | 199,99 Euro / 199,95 CHF |
JBL knickt die Verpackung ein
Auch beim Transport geht JBL einen ungewöhnlichen Weg. Die drei Modelle SB595MK2, SB580MK2 und SB550MK2 lassen sich für die Verpackung U-förmig zusammenklappen. Dadurch soll das Kartonvolumen laut Hersteller um bis zu 20 Prozent sinken. Das spart Platz bei Lagerung und Versand und soll zugleich den CO₂-Fußabdruck des Transports verringern. Die kompaktere SB510MK2 besitzt diesen Faltmechanismus nicht.
Preise und Verfügbarkeit
Die vier Soundbars der JBL Cinema SB MK2-Serie sollen in Deutschland und der Schweiz am 1. Oktober 2026 auf den Markt kommen. Preislich reicht die Familie von 199,99 Euro für die SB510MK2 bis 449,99 Euro für die SB595MK2.
Die spannendste Neuerung ist dabei nicht die höchste Wattzahl, sondern die Verbindung zweier Produktwelten: Mit SurroundPlay können bereits vorhandene Flip 7 zeitweise den Job klassischer Rear-Lautsprecher übernehmen. Wie nahtlos die Kopplung arbeitet und wie homogen das Zusammenspiel mit den Soundbars klingt, muss ein Test zeigen.
Weitere Informationen: JBL






