Die High-End-Manufaktur Backes&Müller bringt mit der BMLine 35 (Modell 2026) eine neu entwickelte, schlanke Variante ihrer Superlautsprecher auf den Markt. Die rund 1,7 Meter hohe Lautsprecherskulptur soll die Technologien der großen BMLine-Modelle in ein wohnraumfreundliches Format übertragen – inklusive Zylinderwellenstrahler, aufwendigem Mittelton-Line-Array und vollintegrierter Aktivtechnik.
Schlankes Format, großer Auftritt
Die neue BMLine 35 knüpft namentlich an die erste BM35 an, die vor knapp 20 Jahren den Neustart der Marke einläutete, ist technisch aber komplett neu konstruiert. Mit nur 20 Zentimetern Schallwandbreite fügt sich der Standlautsprecher deutlich unauffälliger in modern eingerichtete Wohnräume ein, ohne beim Anspruch Kompromisse zu machen.
Herzstück ist der patentierte Zylinderwellenstrahler, der in Kombination mit einem Mittelton-Line-Array den Schall vertikal fokussiert und gleichzeitig eine breite Hörzone ermöglicht. So sollen auch große, akustisch wenig behandelte Räume kontrolliert beschallt werden, während Boden- und Deckenreflexionen weitgehend ausgeblendet werden.
Eine spezielle Rahmenfußkonstruktion aus Stahl lässt die BMLine 35 optisch wie eine schwebende Skulptur wirken. Hochwertige Lackierungen, abgesetzte Einfassungen der Treiber sowie die scheinbar frei schwebende Schallwand und Seitenwände unterstreichen den Designanspruch. In der Individual-Edition lassen sich Lackfarben, Oberflächen der Treiberumfassungen und Nute frei kombinieren.

Integrierte High-End-Kette statt Geräteturm
Wie von Backes&Müller gewohnt, handelt es sich bei der BMLine 35 um einen vollaktiven High-End-Lautsprecher:
Verstärker, digitale Weichenelektronik und D/A-Wandler sind bereits im Lautsprecher integriert. Externe Endstufen oder massive HiFi-Türme sind damit überflüssig.
Für die Ansteuerung genügt eine digitale Vorstufe wie die B&M ICE oder ein Streaming-Vorverstärker mit regelbaren Ausgängen. Die BMLine 35 bietet sowohl digitale als auch analoge Eingänge und lässt sich damit flexibel ins Setup einbinden.
In Verbindung mit den digitalen Vorverstärkern von B&M kann zudem die BM EasyLink-Technologie genutzt werden: Musiksignale werden dabei digital unverändert zusammen mit der Lautstärkesteuerung über ein dünnes Digitalkabel in verlustfreier Form übertragen.
53 Jahre Aktiv-Technologie in einer Skulptur
Auf der Innenseite des eleganten Gehäuses arbeitet eine beeindruckende Basssektion: Vier 30-Zentimeter-Tieftönerpro Lautsprecher, alle mit der patentierten Sensorregelung von B&M ausgestattet. Die Chassis sitzen in geschlossenen Volumina und werden über die Regelelektronik exakt in ihrer Bewegung kontrolliert, um maximale Impulstreue und trockene Bässe zu erreichen.
Die Front dominiert ein aus dem Spitzenmodell BMLine 60 abgeleitetes Array aus zehn Mitteltönern. Dieses sorgt über den gesamten Einsatzbereich für eine gleichmäßige, weit tragende vertikale Bündelung bei großem Sweet-Spot, während Reflexionen von Boden, Decke und dem Bereich hinter den Lautsprechern minimiert werden.

Im Hochton arbeitet der Fraunhofer-Zylinderwellenstrahler mit einem 1-Zoll-Hochtöner, der ab 1.000 Hz übernehmen soll und hohe Transparenz, Dynamik und Feinauflösung verspricht.
In Summe stehen 3000 Watt Systemleistung pro Lautsprecher zur Verfügung. Die Aufteilung in die einzelnen Frequenzbereiche erfolgt bereits vor den Endstufen über einen patentierten FIRTech-Prozessor, der die komplette digitale Signalverarbeitung übernimmt. Die Frequenzen werden phasenrichtig und zeitgenau aufgeteilt, inklusive der integrierten Raumanpassung.
Preise und Verfügbarkeit
Die Backes&Müller BMLine 35 (Modell 2026) ist ab dem 15. Januar 2026 vorführbereit und bei autorisierten Fachhändlern bestellbar.
- Preis Standardgehäuse: ab 79.900 Euro pro Paar
- Preis Custom-Version (frei individualisierbar): ab 94.900 Euro pro Paar
Die erste öffentliche Hördemo der neuen BMLine 35 findet auf den Norddeutschen HiFi Tagen 2026 statt.
Backes&Müller auf den Norddeutschen HiFi Tagen 2026
- Veranstaltung: Norddeutsche HiFi Tage 2026
- Ort: Hotel Le Méridien, Hamburg
- Datum: 31. Januar und 01. Februar 2026
- Beginn: jeweils ab 10 Uhr






