Mit dem ATRON erweitert sonoro seine neue Generation vernetzter Musiksysteme um ein besonders kompaktes Modell. Trotz lediglich 14,8 Zentimetern Breite soll das Zwei-Wege-Stereo-System auch größere Räume mit einer breiten Bühne und kräftigem Bass versorgen. Dafür setzt der Hersteller unter anderem auf nach oben abstrahlende Mittel-Hochtöner, eine eigens entwickelte Acoustic Lens und eine automatische Anpassung an den Aufstellungsort.
Kleines Format mit großen Klangplänen
Mit seinen Abmessungen von 14,8 × 12 × 20,4 Zentimetern beansprucht der sonoro ATRON kaum mehr Platz als ein größerer Regallautsprecher. Das Gewicht beträgt rund 1,5 Kilogramm. Gestalterisch orientiert sich das kleinste All-in-One-Musiksystem der neuen sonoro Generation an MEISTERSTÜCK und AVATON. Die scheinbar schwebende Front ist mit Stoff bespannt und wird in den Farbkombinationen Anthrazit-Schwarz, Perlgrau-Silber sowie Sand-Creme angeboten.
Das ungewöhnliche akustische Konzept soll aus dem kleinen Gehäuse ein möglichst breites Klangbild herausholen. Die nach oben gerichteten Mittel-Hochtöner arbeiten dafür mit einer speziell entwickelten Acoustic Lens zusammen, die den Schall großflächig im Raum verteilt. Eine digitale Abstrahlkorrektur soll dabei ein möglichst konstantes Klangbild gewährleisten. Den von sonoro versprochenen 3D-Sound sollte man allerdings nicht mit einem objektbasierten Raumklangformat verwechseln: Gemeint ist eine besonders breite räumliche Darstellung aus einem einzigen Gehäuse.

Zwei Tieftöner und intelligentes Bassmanagement
Für das Bassfundament sorgen zwei integrierte 3-Zoll-Tieftöner und eine 4-Zoll-Passivmembran. Ein intelligentes DSP-Bassmanagement soll die Tieftonwiedergabe an den jeweiligen Pegel anpassen und selbst bei niedriger Lautstärke für ausreichend Substanz sorgen.
Wo kompakte Musiksysteme bei einer wandnahen Aufstellung oder in Raumecken schnell zum Dröhnen neigen, soll der Placement EQ des ATRON gegensteuern. Die Klanganpassung berücksichtigt den Standort und stimmt die Wiedergabe auf eine freie Aufstellung, das Regal oder die Nähe zu Wänden und Ecken ab.
Streaming mit AirPlay, Auracast und drei Connect-Diensten
Zur Bedienung stehen Tasten am Gerät, die mitgelieferte Fernbedienung und die sonoro App zur Verfügung. Ein 4-Zoll-Farbdisplay zeigt Informationen zu Quelle, laufendem Titel und Einstellungen an. Über die App lassen sich außerdem sämtliche kompatiblen sonoro Systeme verwalten und zu Multiroom-Zonen zusammenfassen.
Für die Musikwiedergabe unterstützt der ATRON Apple AirPlay sowie Spotify Connect, Qobuz Connect und Tidal Connect. Hinzu kommen Bluetooth LE Audio und die Vorbereitung auf Auracast. Damit lässt sich ein Audiosignal künftig an mehrere kompatible Empfänger gleichzeitig übertragen.
Auch die Einbindung in ein Smart Home ist vorgesehen. Der ATRON arbeitet mit Lösungen von Busch-Jaeger sowie den KNX-basierten Systemen von Gira und Jung zusammen.
Multiroom nimmt den Drahtweg
Bei seiner eigenen Multiroom-Technik setzt sonoro auf eine kabelgebundene Audio-over-IP-Lösung im lokalen Netzwerk. Bis zu 32 kompatible Musiksysteme sollen sich einzeln, gemeinsam oder in verschiedenen Zonen betreiben lassen. Die tatsächliche Zahl hängt allerdings von der vorhandenen Netzwerkinfrastruktur ab.
Der Vorteil der kabelgebundenen Signalverteilung liegt in einer stabilen Verbindung mit geringen Verzögerungen. Der ATRON lässt sich dabei mit weiteren Geräten der neuen sonoro Generation zu einem hausweiten Audiosystem kombinieren.
Der sonoro ATRON soll im vierten Quartal 2026 für 399 Euro auf den Markt kommen. Er wird über den sonoro Onlineshop und den Fachhandel erhältlich sein.






