Mit dem neuen Evo 300 präsentiert Cambridge Audio den bislang leistungsstärksten Streaming-Verstärker der Unternehmensgeschichte. Fünf Jahre nach dem erfolgreichen Evo 150 erweitert der britische Hersteller sein Konzept des wohnraumfreundlichen All-in-One-Verstärkers um deutlich mehr Leistungsreserven. Mit bis zu 2 x 550 Watt an 4 Ohm richtet sich der Evo 300 an Musikliebhaber, die auch anspruchsvolle Lautsprecher antreiben möchten, ohne auf modernes Streaming, HDMI-Anschluss oder elegantes Design zu verzichten.
Bis zu 550 Watt pro Kanal
Herzstück des Evo 300 ist eine neue Class-D-Endstufe auf Basis moderner Hypex-NCOREx-Module. Cambridge Audio setzt dabei auf einen aufwendigen Dual-Mono-Aufbau mit kanalgetrennter Stromversorgung und separierten Schaltungsbereichen für D/A-Wandlung, Vorverstärkung und Lautstärkeregelung.
Die Leistung gibt Cambridge Audio mit 300 Watt pro Kanal an 8 Ohm beziehungsweise 550 Watt pro Kanal an 4 Ohm an. Damit spielt der Evo 300 in einer Leistungsklasse, die man bislang eher von ausgewachsenen Endstufen kennt.
Ein hochwertiger analoger Lautstärkeregler soll dabei Dynamik, Kanaltrennung und räumliche Abbildung auch bei niedrigen Pegeln erhalten.
StreamMagic mit Qobuz Connect und Spotify Lossless
Wie alle aktuellen Streaming-Produkte des Herstellers setzt auch der Evo 300 auf die hauseigene StreamMagic-Plattform.
Unterstützt werden zahlreiche Streaming-Dienste und Protokolle, darunter: Spotify Connect Lossless, Qobuz Connect, TIDAL Connect, Amazon Music, Deezer, Roon Ready, UPnP und Internetradio. Zusätzlich stehen AirPlay 2, Google Cast sowie Bluetooth 5.4 mit aptX HD und AAC zur Verfügung. Die Einbindung in Multiroom-Umgebungen von Apple, Google und Roon ist ebenfalls vorgesehen.

HDMI eARC und umfangreiche Anschlüsse
Anders als viele klassische High-End-Verstärker versteht sich der Evo 300 ausdrücklich als Schaltzentrale moderner Wohnraumanlagen.
Zur Ausstattung gehören HDMI eARC für den Fernseher, USB-B für Computer-Audio sowie optische und koaxiale Digitaleingänge. Für analoge Quellen stehen symmetrische XLR-Eingänge, zwei Cinch-Eingänge und eine integrierte MM-Phonostufe für Plattenspieler bereit.
Für die digitale Signalverarbeitung kommt ein ESS Sabre ES9038Q2M DAC zum Einsatz. Dieser verarbeitet PCM-Signale bis 32 Bit / 768 kHz sowie DSD512.
Großes Farbdisplay und variable Optik
Optisch bleibt Cambridge Audio dem Evo-Konzept treu. Das Aluminiumgehäuse misst lediglich 39 Zentimeter in der Breite und rund neun Zentimeter in der Höhe.
Besonderes Merkmal bleibt das große 7,8-Zoll-Farbdisplay auf der Front. Es kann Albumcover, Titelinformationen, VU-Meter oder Aussteuerungsanzeigen darstellen und verleiht dem Verstärker einen modernen HiFi-Look.
Die seitlichen Design-Panels lassen sich zudem austauschen. Nutzer können zwischen einem klassischen Echtholz-Look und einer technischen Ausführung in mattem Schwarz wechseln.
Auch für Kopfhörer und Subwoofer geeignet
Neben Lautsprechern unterstützt der Evo 300 auch hochwertige Kopfhörer über eine 6,3-mm-Klinkenbuchse auf der Front.
Darüber hinaus stehen Vorverstärkerausgänge sowie ein regelbarer Subwoofer-Ausgang zur Verfügung. Dieser bietet eine eigene Pegel- und Frequenzweichenregelung und kann optional mit einer Hochpassfilterung für die Hauptlautsprecher kombiniert werden.
Preis und Verfügbarkeit
Der Cambridge Audio Evo 300 soll ab Ende Juni 2026 über den Fachhandel erhältlich sein.
Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt:
Cambridge Audio Evo 300: 3.999 Euro






