T+A entwickelt seinen Solitaire T weiter: Der neue Solitaire T Pro verbindet einen geschlossenen Over-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth, aktiver Geräuschunterdrückung und analogen Anschlussmöglichkeiten. Hinzu kommen Dolby Atmos mit Headtracking und ein „Studio Pro Mode“ mit separatem D/A-Wandler. Zwei Designvarianten stehen zur Wahl.
Unter dem Motto „T+A Studio in Motion“ will die Herforder HiFi-Manufaktur anspruchsvolle Musikwiedergabe zu Hause und unterwegs zusammenbringen. Entsprechend vielseitig fällt das Anschlusskonzept des Solitaire T Pro aus: Neben Bluetooth und USB-C beherrscht er die passive Wiedergabe am Kopfhörerausgang einer HiFi-Anlage. Auch eine analoge Zuspielung mit aktiver Geräuschunterdrückung ist möglich.
Zellulosemembran und separater Sabre-DAC
Die akustische Grundlage bildet ein dynamischer 42-Millimeter-Treiber mit einer speziellen Zellulosemembran. Sie soll geringes Gewicht und hohe Steifigkeit verbinden. Eine gezielte Randdämpfung soll störende Reflexionen reduzieren. T+A legt nach eigenen Angaben Wert darauf, dass das Wandlersystem bereits ohne elektronische Korrekturen die angestrebte Klangqualität erreicht.
Für die digitale Wiedergabe bietet der Solitaire T Pro den „T+A Studio Pro Mode“. Dabei übernimmt ein separater ESS ES9219 Sabre-DAC die Digital-Analog-Wandlung. Ihm folgen ein analoger Verstärker und eine analoge Lautstärkeregelung. Über USB-C lässt sich der Kopfhörer direkt mit digitalen Quellen verbinden.
Bluetooth trifft Raumklang
Als digitale Schaltzentrale dient der Qualcomm-Chipsatz QCC5181. Für die drahtlose Übertragung unterstützt der Solitaire T Pro unter anderem die Bluetooth-Codecs LDAC und aptX Adaptive. Welcher Codec zum Einsatz kommt, hängt auch vom jeweiligen Zuspieler ab.
Mit Dolby Atmos und Headtracking erweitert T+A den Einsatzbereich zudem auf räumliche Musik- und Filmwiedergabe. Damit rücken neben dem klassischen Stereo-Hören auch immersive Inhalte in den Mittelpunkt.
Analoge Zuspielung mit ANC
Für analoge Quellen stehen Kabelverbindungen mit 3,5- oder 6,3-Millimeter-Klinkenstecker sowie eine symmetrische Verbindung über Pentaconn zur Verfügung. Die mitgelieferten Kabel bestehen aus sauerstofffreiem Kupfer und besitzen vergoldete Kontakte.
Eine Besonderheit nennt T+A „Active Analog“: Auch bei analoger Zuspielung lassen sich die Lautstärkeregelung und die aktive Geräuschunterdrückung des Kopfhörers nutzen. Daneben bleibt der rein passive Kabelbetrieb möglich.

Ruhe auf Knopfdruck
Die geschlossene Bauweise sorgt zunächst für eine passive Abschirmung gegenüber Außengeräuschen. Das zuschaltbare Active Noise Cancelling soll vor allem tieffrequente Störungen zusätzlich reduzieren. Ein Transparenzmodus blendet bei Bedarf Umgebungsgeräusche wieder ein.
Für den Akkubetrieb nennt T+A eine Laufzeit von bis zu 50 Stunden. Die Bedienung erfolgt über ein Touchpad und mechanische Tasten. Sprachansagen in drei Sprachen bestätigen wichtige Eingaben. Ergänzend ist die neu entwickelte App „T+A Solitaire Companion H2“ für iOS und Android zur Steuerung vorgesehen.
Nachtflug oder Riviera?
Die Aluminiumkomponenten des Solitaire T Pro werden aus dem Vollen gefräst, perlgestrahlt und eloxiert. Für den Transport lassen sich die Ohrmuscheln um 90 Grad drehen und nach innen einklappen. Die Polster bestehen aus Kunstleder.
Bei den Farben setzt T+A auf zwei unterschiedliche Kombinationen: Nightflight verbindet Schwarz mit dunkelgrauen und silbernen Akzenten. Riviera kombiniert warme weiße Flächen mit cognacbraunen Kontrasten.
Preis und Verfügbarkeit
Der T+A Solitaire T Pro soll ab Ende Oktober 2026 in beiden Designvarianten für 1.590 Euro im autorisierten Fachhandel erhältlich sein. Weitere Informationen: http://www.ta-hifi.com/






